UV-Technologie trotzt Naturgewalten in Australien

KARLSRUHE, 12.10.2019 – UV-Technologie von Prokasro erwies sich bei einer herausfordernden Baustelle in Queensland, Australien, wo auch der Naturschutz und Naturgewalten berücksichtigt werden mussten, als praktikable Lösung. Daher war vor Ort eine erstklassige Ausrüstung erforderlich, um den schwierigen Gegebenheiten zu trotzen.

Bei dem Projekt hat die Aaro-Gruppe im Auftrag von Hutchinson Builders im Rahmen der „Yeerongpilly Green Development“ einen bestehenden 100 m langen Abschnitt eines Regenwasserkanals mit 1.500 mm Durchmesser saniert. Dieser galt aufgrund zahlreicher baulicher Einschränkungen als nicht aushubfähig und konnte somit nicht ersetzt werden. Also musste die Situation neu beurteilt und nach alternativen Möglichkeiten für eine bauliche Sanierung gesucht werden.
Bei der Sanierung eines 100 m langen Regenwasserkanalabschnitts mit 1.500 mm Durchmesser waren verschiedene Herausforderungen zu meistern. Zum Beispiel mündete der Auslass des Kanals in ein Sumpfgebiet, sodass ein Kofferdamm gebaut werden musste.
Bei der Sanierung eines 100 m langen Regenwasserkanalabschnitts mit 1.500 mm Durchmesser waren verschiedene Herausforderungen zu meistern. Zum Beispiel mündete der Auslass des Kanals in ein Sumpfgebiet, sodass ein Kofferdamm gebaut werden musste.

Kofferdamm im Sumpf

Neben diesen Umständen hatten die Operateure außerdem mit einer Vielzahl weiterer Herausforderungen zu kämpfen, die naturgegeben waren. Zum einen mündete der Auslass des Kanals in ein Sumpfgebiet am Brisbane River, was dazu führte, dass ein Kofferdamm gebaut werden musste. Nur so war das Ende des Kanals für die Arbeiter zugänglich. Zudem mussten sie sich auch mit den Gezeiten vor Ort auseinandersetzen. Um auch die Auswirkungen auf das Feuchtgebiet zu minimieren, kamen vor Ort Sumpfmatten zum Einsatz, während ein 100-t-Kran zum Be- und Entladen sicherstellen sollte, dass die lokalen Bäume nicht beschädigt wurden.

UV-Doppelkern bringt hohe Energieausbeute

Nach der Beurteilung der Gesamtsituation schlug Aaro demnach als beste Lösung die Installation eines glasfaserverstärkten Kunststoffrohrs (CIPP) vor, welches mit der Kasro UV-Technologie ausgehärtet werden sollte.
In diesem Fall war der Kasro UV-Doppelkern 8 x 1.000 W, gesteuert von der mobilen Kasro UV-CCU, die richtige Wahl für die sehr schwer zugänglichen Rohre mit 1.500 mm Durchmesser vor Ort. Die neu entwickelten 1.000-W-UV-Lampen, mit denen der Kasro UV-Kern ausgestattet ist, enthalten außerdem einen speziellen Reflektor, der laut Hersteller eine um ca. 30% höhere Energieausbeute bietet, wodurch eine qualitativ hochwertigere Durchleuchtung des Schlauchliners gewährleistet wird und ein größerer Lichtkegel entsteht. Dadurch konnte der Liner schneller und effizienter ausgehärtet werden.

Der Schlauchliner wurde mit der Kasro UV-Technologie ausgehärtet. Der UV-Doppelkern ist mit 8 x 1.000-W-Lampen ausgerüstet.
Der Schlauchliner wurde mit der Kasro UV-Technologie ausgehärtet. Der UV-Doppelkern ist mit 8 x 1.000-W-Lampen ausgerüstet. | Fotos: Prokasro

Schwierige Rahmenbedingungen

Dies war deshalb so wichtig, da zu allen natürlichen Gegebenheiten, die ohnehin schon schwer genug waren, sich auch noch Zyklon Oma während des geplanten Zeitfensters der Baustelle bildete. Dadurch waren die Arbeiter veranlasst, die gesamte Installation des Liners mit noch größerer Konsequenz und Genauigkeit zu überwachen. Nur so konnte eine sichere und vollständige Aushärtung sichergestellt und das Projekt erfolgreich finalisiert werden.
Trotz der schwierigen Umstände wurde das Projekt zur Freude des Auftraggebers zu einem hohen Standard abgeschlossen, wobei die UV-Ausrüstung von Prokasro einen wesentlichen Beitrag zu diesem Erfolg leistete.