Umdenken durch vermehrten Starkregen

DONAUESCHINGEN, 02.09.2015 - Die Mall GmbH hat im Mai 2015 eine Marktstudie zur dezentralen Regenwasserbewirtschaftung vorgestellt.

Ausgewertet wurden die Antworten von 1.900 Architekten, Ingenieuren und Behördenvertretern, die sich mit dem Thema Regenwasser beschäftigen. Das Fazit, so der Zisternen-Hersteller aus Donaueschingen: 97 Prozent der Teilnehmer an der bundesweiten Marktstudie erwarten eine gleichbleibende bzw. verstärkte Nachfrage der Regenwasserbewirtschaftung. Der Klimawandel führe dazu, dass altbewährte Entwässerungssysteme die plötzlich ansteigenden Niederschlagsmengen nicht mehr aufnehmen können. Die Siedlungswasserwirtschaft setze deshalb auf eine dezentrale Regenwasserbewirtschaftung, die helfe, die Versiegelung neuer Flächen deutlich zu reduzieren, die Abwasserkanäle zu entlasten, Kosten zu senken, Trinkwasservorräte zu schonen und den Eintrag von Umweltgiften ins Grundwasser zu vermindern.
Die Studie bestätige, dass im Hinblick auf diese Forderungen weitgehender Konsens besteht: So hätten 90 Prozent der Teilnehmer bereits gute Erfahrungen mit dem dezentralen Umgang mit Regenwasser gemacht, vor allem mit Maßnahmen zur Versickerung und Rückhaltung. Themen der Zukunft seien Starkregen, Regenwasserversickerung und –behandlung sowie die Gestaltung des urbanen Stadtklimas. Die Ergebnisse der Umfrage sind hier online abrufbar