Fabekun-Teleskoprohr: Lösung bei Schäden und Neuanbindungen

NISTERAU, 25.10.2019 – Mit dem Fabekun-Teleskoprohr bietet die Gebr. Fasel Betonwerk GmbH eine einfache und zeitsparende Lösung bei der Sanierung von Schäden oder der Herstellung von Neuanbindungen im Rohrgraben. Das Teleskoprohr ist in Nennweiten von DN 200 bis DN 400 lieferbar.

Das Fabekun-Teleskoprohr besteht aus zwei Fabekun-Rohrstücken, die verschieblich über eine verlängerte Muffe miteinander verbunden sind.
Das Fabekun-Teleskoprohr besteht aus zwei Fabekun-Rohrstücken, die verschieblich über eine verlängerte Muffe innerhalb eines Kunststoffmantelrohres miteinander verbunden sind. Dabei ist das Kunststoffmantelrohr auf der Muffenseite des Teleskoprohres fest über Ankerbolzen mit dem Beton des einen Fabekun-Rohrstückes verbunden. Das zweite Rohrstück lässt sich dagegen innerhalb des Mantelrohres verschieben.

Das teleskopierbare Rohr besteht aus zwei Fabekun-Rohrstücken, die verschieblich über eine verlängerte Muffe innerhalb eines Kunststoffmantelrohres miteinander verbunden sind. Dabei ist das Kunststoffmantelrohr auf der Muffenseite des Teleskoprohres fest über Ankerbolzen mit dem Beton des einen Fabekun-Rohrstückes verbunden.
Das zweite Rohrstück lässt sich dagegen innerhalb des Mantelrohres verschieben. Der Zwischenraum, der zwischen den Betonrohren durch die verlängerte Muffe entstanden ist, lässt sich über ein Ventil am Mantelrohr mit Luft oder Wasser befüllen und so ein Druck aufbauen. Durch den Überdruck im Inneren des Zwischenraumes verschiebt sich nun der bewegliche Teil des Teleskoprohres und schließt auf diese Weise die Lücke in der beschädigten Haltung. Eine umlaufende Dichtung zwischen Mantelrohr und beweglichem Fabekun-Rohrstück verhindert das Entweichen der Druckluft oder des Wassers während der Beaufschlagung.

Einheben des Teleskoprohres in eine beschädigte Haltung
Einheben des Teleskoprohres in eine beschädigte Haltung | Fotos: Gebr. Fasel Betonwerk GmbH

Dicht und einfach zu handhaben

Das Teleskoprohr ist mit dem Fabekun-Doppeldichtsystem ausgestattet. Die Statik der vorhandenen Haltung wird nicht beeinträchtigt.
Die Funktionsweise ist einfach: Zuerst wird der beschädigte Teil der defekten Haltung entfernt, um das Fabekun-Teleskoprohr einsetzen zu können. Im nächsten Arbeitsschritt erfolgt die Druckbeaufschlagung. Sie sorgt dafür, dass sich Muffe und Spitzende des Teleskoprohres passgenau und dicht mit der Haltung verbinden.
Darüber hinaus ist es möglich, durch verschiedene Muffenkombinationen einen sicheren und dichten Anschluss vom neu verlegten Teleskoprohr an den Altbestand sicherzustellen.

Lücke geschlossen: das Teleskoprohr im eingebauten Zustand (Ausstellung Technik-Forum)
Lücke geschlossen: das Teleskoprohr im eingebauten Zustand (Ausstellung Technik-Forum)