Großes Interesse an Samoter 2020

KIEL, 21.11.2019 – Vier Monate vor der Samoter 2020 in Verona zeigen die Anmeldungen und der Buchungsstand bei den Standflächen einen deutlichen Aufwärtstrend. Ebenfalls positiv: Schwergewichte wie Liebherr und Wacker Neuson kehren nach zweimaliger Abwesenheit auf die italienische Baumaschinenmesse zurück.

Baumaschinenmesse Samoter in Verona
Die Messe Samoter im März 2020 in Verona wird für die Baumaschinenindustrie zur Standortbestimmung in wirtschaftlich ungewissen Zeiten. | Foto: Veronafiere

Die Samoter 2017 hatte 455 Aussteller, ein Viertel von ihnen aus 25 Ländern außerhalb Italiens. Mehr als 84.000 Gäste aus 86 Ländern besuchten das 65.000 Quadratmeter große Ausstellungsgelände. Vier Monate vor der Samoter 2020 liegt der Anmeldestand bei den Ausstellern deutlich über dem Wert der vorigen Messe. Liebherr und Wacker Neuson sind die prominentesten Wiederzugänge seit ihrem letzten Engagement bei der Samoter 2011. Bobcat, Doosan, Eurocomach, Hidromek, Hyundai, Komatsu, Sany, Takeuchi, Venieri und Yanmar haben ebenfalls ihre Teilnahme zugesagt.

„Vor dem Hintergrund wachsender Verkaufszahlen in Italien in den vergangenen fünf Jahren und um die Marktdurchdringung in Italien zu festigen und auszubauen, hat die Liebherr Group entschieden, wieder an der Samoter teilzunehmen“, sagt Christophe Sanchez, Geschäftsführer von Liebherr Emtec Italia SpA. „Wir sind zuversichtlich, dass die 2020-er Messe ein Erfolg wird und uns helfen wird, unsere Sichtbarkeit zu verbessern und die ambitionierten Ziele zu erreichen, die die Liebherr Group sich selbst für Italien gesetzt hat.“ Georg Jung, Geschäftsführer von Wacker Neuson Italien, sagt: „Nachdem der Markt einige Jahre lang instabil gewesen ist und wir unser Vertriebsnetz neu aufgestellt haben, hat Wacker Neuson entschieden, an der Samoter teilzunehmen.“

Die Teilnahme dieser Branchenschwergewichte zeigt die Wertschätzung für das Messeformat, das sich noch stärker als bisher auf technische Innovationen – auch 2020 wird wieder der Samoter-Innovationspreis verliehen –, Internationalisierung, Inhalte und intensive Bedienerschulungen konzentriert. Das große Interesse der Industrie zeigt sich auch in dem Buchungsstand für die Standflächen, der nach Angaben der Messe um 66 Prozent über dem von September 2016 liegt. Diese Zahlen spiegeln die positive Entwicklung des italienischen Baumaschinenmarktes wider: In den ersten sieben Monaten dieses Jahres wuchsen die Exporte italienischer Hersteller um zwei Prozent auf 1,5 Milliarden Euro.