Schüttgüter per App: Onlineplattform Schüttflix macht die erste Million

KIEL, 29.11.2019 – Die Onlineplattform Schüttflix hat sich vorgenommen, Produzenten und Spediteure in der Schüttgutbranche digital mit Kunden aus dem Tief- und GaLabau zu verbinden – mit Erfolg: Die Logistikplattform hat es binnen eines Jahres zum größten Player auf dem Markt gebracht.

Schüttflix-Gesellschafter Thomas Hagedorn, Christian Hülsewig und Sophia Thomalla
Die Gesellschafter der Schüttflix GmbH (v.l.n.r.): Mitgründer Thomas Hagedorn, Geschäftsführer Christian Hülsewig und Sophia Thomalla. | Foto: Schüttflix

Die Bilanz des Digital-Startups Schüttflix GmbH knapp ein Jahr nach dem Start ist beeindruckend: über eine Million Euro Gesamtumsatz, mehr als 50.000 Tonnen Sand- und Kiesbestellungen koordiniert und abgerechnet sowie im Schnitt über 50 Prozent Wachstum im Monat. Mit einem Lieferantennetzwerk von mehr als 200 Sand- und Kieserzeugern sowie 220 Spediteuren mit über 1.000 Fahrzeugen hat Schüttflix schon jetzt die größte Marktabdeckung in Deutschland. Außerdem verstärkt seit kurzem die Schauspielerin und Moderatorin Sophia Thomalla den Gesellschafterkreis. Sie wird zudem Markenbotschafterin für das Unternehmen.

Schüttflix-App digitalisiert den Bestellprozess

Die Schüttflix GmbH wurde im Juni 2018 gegründet, um Baustoffproduzenten und Spediteure auf einer digitalen Plattform mit Kunden aus dem Tief- sowie dem Garten- und Landschaftsbau zu verbinden. Schon sieben Monate später, im Januar 2019, ging die Schüttflix-App voll funktionsfähig in Apples „App Store“ und dem „Google Play“ Store an den Start. Mit der App lassen sich alle gängigen Schüttgüter bestellen. Der große Vorteil für die Kunden: Sie erhalten innerhalb von Sekunden mehrere Angebote von Lieferanten im Umkreis von 150 km, binnen vier Stunden werden Sand, Schotter und Split auf den Punkt geliefert. Auf herkömmlichem Wege, sprich: über die Anfrage beim Baustoffhändler, dauert es Stunden oder sogar Tage, bis ein Angebot vorliegt.

Die App ist intuitiv und einfach zu bedienen, alle Backend-Prozesse sind automatisiert. Auch Erzeuger und Spediteure profitieren – von höheren Erlösen pro Lieferung, zusätzlichem Kunden- bzw. Reichweitenpotenzial sowie einer einfachen, zuverlässigen Abwicklung und schneller Bezahlung durch Schüttflix. Deshalb schließen sich bundesweit immer mehr Partner der neuartigen Plattform an.

Schüttflix-Geschäftsführer Christian Hülsewig
„Schüttflix ist die erste Logistikdrehscheibe für die Schüttgut-
branche, die digital funktioniert und analog binnen vier Stunden
Sand, Schotter und Splitt auf den Punkt liefert“, sagt Schüttflix-
Gründer und -Geschäftsführer Christian Hülsewig. | Foto: Offen-
blende

Großes Marktpotenzial für Onlineplattform

Ins Leben gerufen wurde Schüttflix von Christian Hülsewig, der über zehn Jahre internationale Erfahrung im Logistikmanagement verfügt. „Der Markt für Schüttgut in Deutschland verfügt über ein deutlich größeres Volumen als beispielsweise der Taxi- oder Fernbusmarkt, wo derzeit digitale Player das Geschäftsmodell revolutionieren“, sagt Hülsewig.

„Hierzulande sind 150.000 Lkw mit einem durchschnittlichen Tagesumsatz von 1.500 Euro unterwegs. Zum Vergleich: Die rund 95.000 Taxen und Mietwagen begnügen sich mit durchschnittlich 300 Euro am Tag, es gibt etwa 5.000 Fernbusse mit im Schnitt 700 Euro Tagesumsatz.“ Zugleich, so Hülsewig, gebe es hier ein enormes Digitalisierungspotenzial: „Statt Papier, Telefon und mehrere Tage Geduld dauert die Bestellung nach einmaliger Registrierung per App nur noch Sekunden. Schüttflix ist die erste Logistikdrehscheibe für die Schüttgutbranche, die digital funktioniert und analog binnen vier Stunden Sand, Schotter und Splitt auf den Punkt liefert.“

Als weiterer Gründer und Investor steht der Gütersloher Unternehmer Thomas Hagedorn, Geschäftsführender Gesellschafter der auf Abriss-, Tiefbau und Stoffstrommanagement spezialisierten Hagedorn-Gruppe hinter Schüttflix: „Als leidenschaftlicher Gründer unterstütze ich den Aufbau von Schüttflix seit dem Start. Die überwältigende Marktresonanz und das im Vergleich zu anderen Logistik-Startups deutlich schnellere Wachstum zeigen das enorme Potenzial“, so Hagedorn. „Schüttflix liefert, wenn andere noch reden.”

Gesellschafterin und Markenbotschafterin Sophia Thomalla

Mit Sophia Thomalla habe man eine ausgewiesene Social Media- und Digitalexpertin für den erweiterten Gesellschafterkreis gewonnen, sagt Schüttflix. Hinzu kommt ihre neue Rolle als Markenbotschafterin, unter anderem in Motiven einer Schüttflix-Werbekampagne. „Schüttflix ist echt. Nicht nur eine Idee, sondern auch eine, die wirklich funktioniert und ein enormes Marktpotential in sich birgt“, so Thomalla. „Mich hat das dermaßen begeistert, dass ich mich jetzt das erste Mal überhaupt als Gesellschafterin engagiere.“ Im Übrigen finde sie die Baubranche „überhaupt nicht unsexy“, sagte die Schauspielerin der F.A.Z. Zum Start konzentrierte sich Schüttflix vor allem auf Nordrhein-Westfalen, wo inzwischen flächendeckend geliefert werden kann. Bis Ende 2020 soll jede Baustelle Deutschlands pünktlich und in jedem Umfang beliefert werden können.