Jetzt schon ein Erfolg: digitalBau meldet über 200 Aussteller

MÜNCHEN, 10.12.2019 – Zum Digital-Hotspot der Baubranche wird vom 11. bis 13. Februar 2020 die neue Fachmesse „digitalBAU“ in Köln. Die Messe München ist dort mit mehr als 200 Ausstellern zu Gast. Präsentiert und diskutiert werden Produkte und Dienstleistungen rund um die Digitalisierung des Bauwesens.

von Britta Brinkmeier

Stand des BVBS auf der BAU 2019 in München
Alle zwei Jahre ist zu wenig: Der Bundesverband Bausoftware, hier auf der BAU 2019 in der 10.000 qm großen Halle C5, bekommt mit der „digitalBau“ eine neue Plattform. | Foto: Studio Loske
Die Premiere der digitalBAU findet in der Halle 7 der Messe Köln statt. Gemeinsam mit dem Bundesverband Bausoftware (BVBS) hatte die Messe München das Konzept dafür auf der BAU 2019 vorgestellt. Da die BAU nur alle zwei Jahre stattfindet, hatte sich der BVBS für eine weitere Messe in den Jahren dazwischen stark gemacht. „Wir sehen einen hohen Bedarf bei allen Anbietern von digitalen Anwendungen, neben der überaus erfolgreichen BAU eine weitere Messe zu etablieren“, so BVBS-Geschäftsführer Michael Fritz. „Planer, Bauunternehmer und Handwerker müssen sich über die bevorstehenden Anforderungen informieren, und dafür bieten wir mit der digitalBAU eine hervorragende Möglichkeit.”

Mehr Platz als in München


Mit „ungefähr 100 bis 120 Ausstellern“ hatten die Veranstalter beim Kick-off der digitalBau auf der Vorpressekonferenz zur BAU im November 2018 gerechnet und dafür ca. 10.000 Quadratmeter Ausstellungsfläche einkalkuliert – entsprechend der Größe der Halle C5, in der die Bau-IT auf der BAU in München untergebracht ist. Tatsächlich bietet die Halle 7 in Köln den aktuell mehr als 200 Ausstellern nun fast 17.000 Quadratmeter Platz. Damit bekommt die Bausoftware mit der „digitalBau“ nicht nur eine neue, eigenständige Plattform, sondern auch mehr Raum.
Neben den Messeständen erwartet die Besucher über drei komplette Messetage hinweg ein umfangreiches Rahmenprogramm auf drei Fachforen sowie ein Start-Up-Award, der digitale Geschäftsideen für die Baubranche prämiert.

„Digitale Leitmesse der Baubranche“


Die Aussteller kommen aus allen Bereichen der Branche, mit dabei sind zum Beispiel der Schalungshersteller Doka, die Softwarespezialisten Sidoun und Softtech, das Sanitär- und Heizungstechnikunternehmen Viega oder die Zeppelin-Tochter Z Lab. Einen besonderen Stellenwert erhält das Building Information Modeling. Einer der größten Aussteller ist die Nemetschek-Gruppe. Die neue Messe sei „genau der richtige Impuls für unsere Branche“, so deren Vorstandssprecher Patrik Heider. Schon jetzt ist sich jedenfalls Dr. Reinhard Pfeiffer, stellvertretender Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe München, sicher: „Die digitalBAU in Köln wird zur digitalen Leitmesse der Baubranche werden.“