IPM Essen 2020: wichtige Rolle von Pflanzen

ESSEN, 07.01.2020 – Die Internationale Pflanzenmesse (IPM) findet vom 28. bis 31. Januar 2020 in der Messe Essen mit Frankreich als offiziellem Partnerland statt. Angeboten werden auf der Weltleitmesse des Gartenbaus innovative Produkte und Dienstleistungen aus den Bereichen Pflanzen, Technik, Floristik und Ausstattung.

Die französischen Blumen- und Pflanzenzüchter stellen 2020 in der neuen Halle 6 aus, die französischen Baumschulen sind wie gewohnt in Halle 7 platziert. | Foto: Messe Essen
Die französischen Blumen- und Pflanzenzüchter stellen 2020 in der neuen Halle 6 aus, die französischen Baumschulen sind wie gewohnt in Halle 7 platziert. | Foto: Messe Essen

Die IPM Essen 2020 wird erstmals auf dem komplett modernisierten Messegelände veranstaltet. Acht großflächige und mit neuer Infrastruktur ausgestattete Messehallen auf einer Ebene, die Galeria sowie die Halle 1A bieten mehr als 1.500 Ausstellern aus knapp 50 Nationen eine optimale Präsentationsfläche. Außerdem erreichen die Besucher die Fachmesse erstmals durch das neue Glasfoyer Ost als Eingang. Highlight auf der IPM Essen sind die zahlreichen Nationenstände. Besondere Beachtung wird diesmal Frankreich erzielen, denn 2020 präsentiert sich die „Grande Nation“ als offizielles Partnerland der IPM Essen.

Unter dem Motto „Quality & Innovation. The French Touch!“ wird den Fachbesuchern die Gelegenheit geboten, Neuheiten von Spitzenzüchtern und -erzeugern aus ganz Frankreich zu entdecken. Vorgestellt wird eine breite Palette von Produkten, die unter den unterschiedlichsten Klimabedingungen Frankreichs angebaut werden. Einige der bekanntesten und markantesten Pflanzenspezialitäten, die das Land hervorbringt, sind Rosen, Obstbäume, Rhododendren, Kamelien, Hortensien, Alpenveilchen, Chrysanthemen, Inkalilien und Dahlien. Lebendes Grün hat einen hohen Stellenwert in Frankreich.

Einsatz für Grünflächen

Sowohl die Großstädte als auch die kleinen Ortschaften sind Meister darin, das Stadtbild mit Pflanzen und Blumen zu verschönern. Städte wie Paris, Lyon, Nantes und Nizza sind hervorragende Beispiele für die neu eingeführten „grünen Fürsprecher“, die sich heute mehr denn je für Grünflächen einsetzen, in diese investieren und ihre Städte damit für Bürger, Investoren und Besucher attraktiver machen. Am 30. Januar befasst sich das Internationale Gartenbauforum mit der Frage, wie Forschung, Zusammenarbeit und öffentliche Grünanlagen die Innovation und Qualität im Gartenbausektor voranbringen und die Bedeutung von Pflanzen für die Verbesserung der Gesundheit und Lebensqualität hervorheben können.

Die Green City in Halle 1A wird auf der IPM erneut Hotspot sein für Preisverleihungen und Wettbewerbe. Mit dem „Neuheitenschaufenster“ werden die schönsten und besten Neuzüchtungen der teilnehmenden Pflanzen-Aussteller von einer Experten-Jury gekürt. Die Wettbewerbe stehen 2020 unter dem Motto „So leb‘ ich – Grüner wird’s nicht!“ Beim „Show Your Colors Award“ in Halle 7 geht es um Stauden und Gehölze mit besonderen Marketingkonzepten. Je ausgefallener die Geschichte hinter der Pflanze, desto höher ist die Chance, die Auszeichnung zu gewinnen.

Im letzten Jahr war die IPM ein voller Erfolg. Lesen Sie unseren Nachbericht.