Neue GPP-Kriterien für die umweltorientierte Beschaffung von Lebensmitteln, Catering-Dienstleistungen und Verkaufsautomaten

BRÜSSEL, 23.01.2020 - Zur Reduzierung von Umweltauswirkungen hat die EU-Kommission neue Kriterien für die umweltorientierte öffentliche Beschaffung (GPP-Kriterien) von Lebensmitteln, Catering-Dienstleistungen und Verkaufsautomaten veröffentlicht.

Die Europäische Kommission hat neue freiwillige Kriterien für die umweltorientierte öffentliche Beschaffung (green public procurement, GPP-Kriterien) von Lebensmitteln, Catering-Dienstleistungen und Verkaufsautomaten veröffentlicht.

Mit den Kriterien der EU für eine umweltorientierte öffentliche Beschaffung (green public procurement, GPP) soll Behörden die Beschaffung von Produkten, Dienstleistungen und Bauarbeiten mit geringeren Umweltauswirkungen erleichtert werden. Die Anwendung der Kriterien geschieht auf freiwilliger Basis. Die Kriterien sind so formuliert, dass sie von jeder Behörde, die sie für geeignet hält, mit minimalem Bearbeitungsaufwand ganz oder teilweise in ihre Ausschreibungsunterlagen aufgenommen werden können.

Einige der Hauptziele der EU-Kommission sind folgende:

  • Erhöhung des Anteils von Bioprodukten
  • Vermeidung des Verbrauchs von Fisch und Meeresprodukten aus dezimierten Beständen
  • Förderung eines erhöhten Angebots an pflanzlichen Menüs
  • Vermeidung von Lebensmittelabfällen und Verbesserung der Gesamtbewirtschaftung von Abfällen
  • Vermeidung von Einwegartikeln
  • Reduzierung des Energieverbrauchs in Küchen und Verkaufsautomaten
  • Reduzierung des Wasserverbrauchs in der Küche.

Hier geht es zu den neuen GPP-Kriterien

(Quelle: Umweltbundesamt) | B_I MEDIEN

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