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Sicherheit im Tiefbau unterstützen - mit der digitalen Leitungsauskunft der infrest

Mit ihrem bundesweiten Leitungsauskunftsportal engagiert sich die infrest für mehr Sicherheit im Tiefbau und für den Schutz von Ver- und Entsorgungsinfrastrukturen. Das Portal vermittelt bundesweit zwischen Auskunftssuchenden und Versorgungsunternehmen.

Die Überbauung bestehender Leitungen stellt Bauunternehmen vor große Herausforderungen. Um mögliche Schäden an den Strom-, Gas-, Fernwärme- und Wassernetzen sowie den privatwirtschaftlichen Telekommunikations- und Multimedianetzen zu vermeiden, ist vom Gesetzgeber vor Beginn von Tiefbauarbeiten die Einholung umfassender Leitungsauskünfte bei den Trägern öffentlicher Belange (TöB) vorgeschrieben.Das Leitungsauskunftsportal, das vor mehr als zehn Jahren als Gemeinschaftsprojekt der Netzbetreiber und öffentlichen Verwaltung in Berlin startete, hat sich seit dem Rollout über die Landesgrenzen hinaus in ganz Deutschland zur zentralen Anlaufstelle zur Einholung von Leitungsauskünften entwickelt. Die Zahl der bundesweit im System hinterlegten Ver- und Entsorgungsunternehmen und Behörden wird kontinuierlich ausgebaut und liegt aktuell bei rund 8.000 TöB. Inzwischen werden bereits rund 270.000 Leitungsanfragen und Meldungen jährlich vollautomatisch über das Portal abgewickelt.

Umfassende Informationen zur Leitungslage vorab bedeuten weniger Schäden und Verzögerungen bei Bauarbeiten.
Umfassende Informationen zur Leitungslage vorab bedeuten weniger Schäden und Verzögerungen bei Bauarbeiten.
Mit dem Leitungsauskunftsportal können mit nur einer Leitungsanfrage alle angebundenen und zuständigen Ver- und Entsorgungsunternehmen sowie Behörden beteiligt werden. Die Kosten für eine Anfrage sind sehr überschaubar und werden alleine durch die Zeitersparnis im Rahmen der Baustellenplanung mehr als kompensiert. Unternehmen, die das System erst einmal im Produktivbetrieb testen wollen oder sehr selten Leitungsauskünfte benötigen, können über einen Einmalzugang eine Anfrage initiieren. Mit dem Premiumzugang kann eine unbegrenzte Anzahl an Leitungsanfragen, Schachtscheinen sowie Baubeginnanzeigen oder Havariemeldungen versendet werden.
Im ersten Schritt werden die Stammdaten sowie die genauen Lokationsdaten der Baumaßnahme eingegeben. Auf einer übersichtlichen Hintergrundkarte kann der Arbeitsbereich der Baumaßnahme mit Hilfe von Polygonen genau festgelegt werden. Das System stellt dann auf Basis der markierten Fläche eine Übersicht der „Träger öffentlicher Belange“ zur Verfügung. Sie umfasst je nach Bauaufgabe die Sondernutzer, Wegerechtsinhaber und Behörden, die in die Auskunft mit einbezogen werden müssen. Gemeinsam mit dem erstellten Lageplan wird die Anfrage dann zentral über das System an alle hinterlegten und zuständigen Akteure weitergeleitet. Anfrage- sowie Auskunftsdaten werden revisionssicher über 6 Jahre im Leitungsauskunftsportal gespeichert – es kann somit als externes Archiv genutzt werden.
Das Leitungsauskunftsportal erlaubt nicht nur den Versand von Leitungsanfragen: Aktuell wird über das Portal zusätzlich die digitale Antragstellung von Aufbruchgenehmigungen sicher und schnell ermöglicht.
Dem bisher papierbasierten Antragsprozess liegt bisher ein umfangreiches Verwaltungsverfahren zu Grunde. Die Antragstellung der infrest standardisiert und validiert die vielfach unstrukturierten, unvollständigen und formlosen Antragsdaten. Die entsprechenden optionalen bzw. Pflichtfelder sind im Antragsprozess bereits definiert und hinterlegt. Diese einheitlichen Standardvorlagen des Digitalantrags bieten die Möglichkeit der direkten Antragstellung via Mail oder in einem weiteren Schritt per digitaler Schnittstelle zur Datenübernahme in bestehende IT-Systeme bei den Städten und Gemeinden. Mit dem Versand des Antrags auf Aufbruchgenehmigung erreicht der Antragsteller für jeden einzelnen Planungsabschnitt nach und nach den entsprechenden Fachbereich in der Stadt oder Gemeinde bzw. sukzessiv zielgerichtet den direkten Ansprechpartner, das erleichtert den Antragsprozess. „Unser Ziel ist es, die Bearbeitungs- und Genehmigungsprozesse für die Bauwirtschaft weiter zu vereinfachen und zusammenzuführen, sodass die Unternehmen möglichst schnell und reibungslos mit den Baumaßnahmen beginnen können“, so infrest Geschäftsführer Jürgen Besler.
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