Deutsche Exporte von Wasser- und Abwassertechnik in 2019 deutlich gestiegen

FRANKFURT A.M., 1.4.2020 – Nach Angaben des VDMA konnten die deutschen Hersteller von Komponenten und Systemen zur Wasseraufbereitung, Abwasser- und Schlammbehandlung ihre Ausfuhren im Jahr 2019 deutlich steigern.

Im Vergleich zum Vorjahr stiegen die Exporte deutlich auf rund 1.125 Millionen Euro (2019; plus 6,8 %) gegenüber rund 1.053 Millionen Euro (2018). Nach wie vor ist die EU-28 die wichtigste Abnehmerregion für die deutschen Hersteller von Wasser- und Abwassertechnik (2019: +12,1 %). Ähnlich positiv entwickelten sich die Exporte in die anderen Staaten Europas, v.a. wegen der starken Nachfrage Russlands.
In anderen Regionen waren 2019 gegenläufige Entwicklungen zu beobachten: Während, verzeichnete der Nahe Osten – insbesondere durch die Situation im Iran – ein deutliches Minus. Auch Amerika und Afrika verzeichneten ein deutliches Plus, der Nahe Osten hingegen ein deutliches Minus. Asien blieb mit 212,6 Millionen Euro (+1,1 %) die zweitwichtigste Abnehmerregion.

Rangfolge der wichtigsten Exportmärkte:
1. China (106,2 Mio.; +3,9 %)
2. Frankreich (78,5 Mio.; +16,2 %)
3. USA (72,9 Mio.; +24,2 %)
4. Russland (61,2 Mio.; +34,3 %)
5. Vereinigtes Königreich (60,1 Mio.; -0,4 %)
6. Niederlande (59,8 Mio.; +32,4 %)
7. Polen (49,5 Mio.; 21,0 %)

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