JCB Chief Officer for Growth & Innovation, Tim Burnhope, mit dem Gehäuse für die neuen Beatmungsgeräte
JCB Chief Officer for Growth & Innovation, Tim Burnhope, mit dem Gehäuse für die neuen Beatmungsgeräte | Foto: JCB

JCB produziert Beatmungsgeräte

FRECHEN/ROCESTER, 02.04.2020 – JCB, britischer Bau-, Industrie- und Landmaschinenhersteller, wird die Produktion in einer aufgrund der Corona-Krise geschlossenen Fabrik wieder aufnehmen, um dort Beatmungsgeräte herzustellen. Das Unternehmen will helfen, den entstandenen Mangel an der dringend benötigten Medizintechnik zu beheben.

Der britische Premierminister Boris Johnson trat direkt mit der Bitte um Hilfe bei der Produktion an JCB heran, um so das Leben von mit dem Coronavirus infizierten Patienten retten zu können. JCB Chairman Lord Bamford versprach auf jede erdenkliche Art und Weise zu helfen und mobilisierte ein Forschungs- und Ingenieurteam, um mögliche Wege zur Unterstützung zu prüfen.

Jetzt ist JCB bereit, die Produktion in einer Fabrik wieder aufzunehmen, die aufgrund der Coronavirus-Krise fast zwei Wochen lang geschlossen war. Anstatt Kabinen für JCB Bagger herzustellen, wird das Werk mobilisiert, um spezielle Metallgehäuse für die völlig neue Konstruktion der Beatmungstechnik von Dyson herzustellen. Geplant ist die Produktion von mindestens 10.000 Gehäusen, sobald Dyson die behördliche Genehmigung dafür erhält. Die ersten Prototypen der Gehäuse wurden bereits an Dyson geliefert und die Serienfertigung der Gehäuse könnte in wenigen Tagen beginnen.

„Als der Premierminister an uns herantrat, waren wir als britisches Unternehmen sofort entschlossen zu helfen“, so Lord Bamford über den Einsatz von JCB auf einem für das Unternehmen ungewohnten Terrain. „Dieses Projekt wurde innerhalb weniger Tage vom ersten Entwurf bis zur fertigen Produktion entwickelt und ich freue mich, dass wir in der nationalen Krise die Fähigkeiten unserer talentierten Ingenieurs- und Produktionsteams so schnell einsetzen konnten. Es handelt sich um eine globale Krise und wir werden die Herstellung weiterer Beatmungsgeräte unterstützen, wenn diese auch in anderen Ländern der Erde benötigt werden".

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