Neuer Kanalbaulaser: Grünes Licht für optimale Sichtbarkeit

DORNSTETTEN, 7.5.2020 – Um auch bei widrigen Baustellenbedingungen stets präzise Ergebnisse zu erzielen, hat die Nedo GmbH & Co. KG einen neuen Kanalbaulaser entwickelt: Der Tubus 2 ist mit einer grünen Laserdiode ausgestattet; zudem verfügt der Laser über ein robustes Aluminiumgehäuse mit Schutzklasse IP68 und ein Shock-Protection-System.

Bereits vor Jahren entwickelte Nedo einen Kanalbaulaser, um die Verlegung von neuen Rohren zu vereinfachen. Zahlreiche Rückmeldungen von Kunden und neue Entwicklungen wie etwa im Bereich der Funktechnologie veranlassten das Unternehmen schließlich dazu, einen komplett neuen Kanalbaulaser auf den Markt zu bringen. „Gegenüber dem Vorgängermodell bietet der Tubus 2 bei reduzierten Gehäuseabmessungen mit einem Durchmesser von nur 120 mm eine höhere Leistung“, berichtet Nedo-Geschäftsführer Dr. Thomas Fischer. „Dazu wurde der Kanalbaulaser mit einer grünen Laserdiode ausgestattet, um eine noch bessere Sichtbarkeit zu erzielen.“ Laut Hersteller ist der grüne Laserstrahl viermal besser sichtbar als ein roter gleicher Leistung.

Der Kanalbaulaser Tubus 2 ist eine komplette Neuentwicklung. Anders als herkömmliche Kanalbaulaser erzeugt der Tubus 2 grünes anstatt rotes Laserlicht, welches vom menschlichen Auge besser wahrgenommen wird.
Der Kanalbaulaser Tubus 2 ist eine komplette Neuentwicklung. Anders als herkömmliche Kanalbaulaser erzeugt der Tubus 2 grünes anstatt rotes Laserlicht, welches vom menschlichen Auge besser wahrgenommen wird. Die bidirektionale Funkfernbedienung ermöglicht es, nicht nur Befehle per Fernbedienung an den Kanalbaulaser zu übertragen, sondern auch Informationen vom Laser an die Fernbedienung zu senden, um Betriebszustände wie die eingestellte Neigung, die Querneigung oder den Ladezustand des Li-Ion Akkus anzuzeigen.

Bidirektionale Funkfernbedienung

Auch das Bedienkonzept wurde nutzerfreundlicher gestaltet: Die neue, bidirektionale Funkfernbedienung ermöglicht es nun, nicht nur Befehle an den Laser zu senden, sondern auch Informationen vom Laser zur Fernbedienung zu übertragen. Auf diese Weise können Informationen am Laser sowie an der mobilen Steuereinheit synchron dargestellt werden. Erleichtert wird die Bedienung zusätzlich durch den Einsatz des exakt gleichen Displays und Tastatur-Layouts am Kanalbaulaser sowie an der Fernbedienung. Besonderer Wert wurde bei der Entwicklung des SmartControl-Bedienkonzepts darauf gelegt, dass die am häufigsten benötigten Funktionen intuitiv ohne unnötige Zwischenschritte ausgeführt werden können. Gefälle lassen sich zum Beispiel innerhalb eines Bereichs von -15 Prozent bis +40 Prozent direkt eingeben. Außerdem werden Querneigungen automatisch kompensiert.

Der Tubus 2 besitzt die Schutzklasse IP68 und kann in einem Temperaturbereich von -20 °C bis +50 °C eingesetzt werden. Die kompakte Bauform erlaubt zudem den Einsatz in Rohren mit einem Durchmesser ab 125 mm und in engen Rohrbiegungen.
Da Kanalbauarbeiten häufig unter widrigen Bedingungen stattfinden, besitzt der Tubus 2 die Schutzklasse IP68 und kann in einem Temperaturbereich von -20 °C bis +50 °C eingesetzt werden. Die kompakte Bauform erlaubt zudem den Einsatz in Rohren mit einem Durchmesser ab 125 mm und in engen Rohrbiegungen.

Elektronik geschützt

„Auf Baustellen kann es immer wieder passieren, dass zum Beispiel Aushub oder Rohre auf den Kanalbaulaser fallen oder der nasse Laser aus den Händen gleitet. Das Shock-Protection-System schützt in solchen Fällen die empfindliche Sensorik und Elektronik im Innern des Geräts“, erläutert Fischer. „Es federt Stöße ab, sodass die Messergebnisse auch weiterhin die für den Kanalbau nötige Präzision aufweisen.“ Das Gehäuse besteht außerdem aus Aluminium, was ebenfalls zur Langlebigkeit des Geräts beiträgt.

Zusätzlich verfügt der Tubus 2 nun über den sogenannten Pipe-Slider: An der Unterseite der Gehäusefront ist eine robuste, breite Rolle angebracht. Damit lässt sich der Kanalbaulaser sehr einfach in ein Rohr einführen, ohne dass das Gehäuse dabei zerkratzt oder gar beschädigt wird. Mit Hilfe des variablen Fußkonzepts und der höhenverstellbaren Zieltafel aus Aluminium kann der Kanalbaulaser Tubus 2 auf unterschiedliche Rohrdurchmesser von 150 mm, 200 mm, 250 mm und 300 mm angepasst werden.

Auf der Zieltafel trifft der Laserstrahl des Kanalbaulasers auf. Die zu verlegenden Rohre werden entsprechend dem eingestellten Gefälle und der gewünschten Achsausrichtung eingebaut.
Auf der Zieltafel trifft der Laserstrahl des Kanalbaulasers auf. Die zu verlegenden Rohre werden entsprechend dem eingestellten Gefälle und der gewünschten Achsausrichtung eingebaut. | Fotos: Nedo GmbH & Co. KG

Sichere Steuerung auch über größere Entfernungen

Probleme bei der Steuerung von Kanalbaulasern per Funk bereiteten bisher in der Regel die Umgebungsbedingungen: Besonders in Betonrohren mit kleinen Durchmessern beträgt die Reichweite von Funkfernbedienungen nur wenige Meter. Aus diesem Grund wurde in die Fernbedienung des Tubus 2 eine zusätzliche Infrarotverbindung integriert. Sobald die Funkverbindung abbricht, wird automatisch auf die Infrarotverbindung umgeschaltet. Dadurch wird auch unter schwierigen Gegebenheiten eine Signalreichweite von bis zu 150 m erreicht.

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