Geniale Idee: Kinderleichtes Abkippen per Akkuschrauber

KIEL/HOLZHEIM, 13.05.2020 – Unsinn macht Schluss mit dem mühsamen Hochpumpen von Kippanhängern im Semi-Profibereich. Ab sofort stattet der Holzheimer Anhängerhersteller alle leichten Heck- und Dreiseitenkipper serienmäßig mit der neuen Hydraulikpumpe „Pumpless“ aus. Sie ersetzt die bisherige Handpumpe und erspart den Anwendern das manuelle, schweißtreibende Kippen und Absenken der Ladefläche per Muskelkraft.

Unsinn Hydraulikpumpe Pumpless mit Akkuschrauber
Geniale Lösung: Die leichten Kippanhänger von Unsinn lassen sich jetzt serienmäßig mit einem Akkuschrauber abkippen. | Fotos: Unsinn

Mithilfe eines gewöhnlichen Akkuschraubers lässt sich die Kipphydraulik des Anhängers bedienen. Jeder könne den Kipper damit in weniger als zwei Minuten komplett hochkippen oder dosiert in die gewünschte Position bringen, so der Hersteller. Dazu den Akkuschrauber auf die höchste Stufe (max. 2.000 U/min) stellen, ansetzen und loskippen. Selbst schwere Lasten können laut Hersteller so mühelos und zügig abgekippt werden.

Hydraulikpumpe "Pumpless" mit Akkuschrauber
Kein manuelles Kippen der Ladefläche mehr: Das übernimmt die neue Hydraulikpumpe bei den Kippanhängern von Unsinn, die mit einem normalen Akkuschrauber angetrieben wird.

Akkuschrauber mit 45 Nm Drehmoment reicht


Die Geschwindigkeit beim Abkippen mit „Pumpless“ hängt von der Ladung ab. Für den Antrieb der angebauten Pumpe am Anhänger eignen sich alle handelsüblichen Akkuschrauber. Die sollten aber ein Drehmoment von mindestens 45 Nm aufbringen. Den passenden Steckschlüssel für die Verbindung zwischen Akkuschrauber und Hydraulikpumpe liefert Unsinn mit.

Die Antriebseinheit soll schmutz- und wasserdicht und dadurch sehr langlebig sein. Sie eignet sich für alle zwei- und dreiachsigen Kippanhänger bis zu einer Größe von 2,76 x 1,50 m. In diesem Segment kommen häufig Handpumpen zum Einsatz. Alternativ gibt es elektrische Pumpen. Doch die führen stets zu mehr Gewicht und höheren Anschaffungskosten.