Schwer am Heben: Palfinger stellt neue Ladekrane vor

KIEL, 19.05.2020 - Der Kranspezialist Palfinger erweitert seine TEC-Baureihe. Neu ins Programm kommen die beiden Ladekrane PK 45.002 TEC 5 und PK 48.002 TEC 7 aus dem 40- bis 50-mt-Segment. Für die beiden Neuheiten stehen drei Fly-Jibs (PJ075, PJ090, PJ150) zur Auswahl. Damit sind auch DPS-P oder DPS-C immer mit an Bord, was für überproportionale Hubkrafterhöhung im Fly-Jib-Modus sorgt.

Palfinger Ladekran TEC-Baureihe
Die neuen Ladekrane aus dem 40- bis 50-mt-Segment sind vielseitig einsetzbar – vom Containerhandling über die Gebäudewartungen bis hin zu Montagearbeiten. | Fotos: Palfinger

Die neuen Krane sind für die Front- oder Heckmontage am Lkw geeignet, was die Fahrzeuge vom Containerhandling über die Gebäudewartungen bis hin zu Montagearbeiten vielseitig einsetzbar macht.
Hohe Stabilität bis zur Kranspitze verspricht der Hersteller durch die Leichtbauweise dank des polygonalen Profils (P-Profil). Damit bleibe das Ausschubsystem trotz niedrigen Eigengewichts bis zur Kranspitze sehr stabil. Das sorge für sichere und effiziente Einsätze im Hoch- und Tiefbau sowie im eng bebauten Innenstadtbereich, wo es auf viel Fingerspitzengefühl ankommt. Zudem sei das Schubsystem wartungsarm, was die Einsatzzeiten erhöhen soll.

Volle Hubkraft und mehr Reichweite

„Unsere PK 48.002 TEC 7 und PK 45.002 TEC 5 leisten mit und ohne Fly-Jib Beachtliches. Eine gängige Variante ist die PK 48.002 E Version mit PJ150 E, eine Kombination aus sechs hydraulischen Ausschüben am Kran und weiteren sechs Ausschüben am Fly-Jib mit enormer Hubkraft“, verspricht Michael Völker, Leiter Produktmanagement Krane bei Palfinger. Beispielsweise verhebe der PK 48.002 TEC 7 E mit PJ150E mit DPS-C in einer 70° Stellung bis zu 1.080 kg auf 18 m Höhe und in 17 m Reichweite. Das prädestiniert diesen Kran für Arbeiten in großen Höhen wie bei Fenstermontagen oder Gebäudewartungen.

Palfinger PK 48.002 TEC 7
Der PK 48.002 TEC 7 E mit PJ150E mit DPS-C verhebt in einer 70°-Stellung bis zu 1.080 kg auf 18 m Höhe und in 17 m Reichweite. |

Flexibel und präzise im Einsatz

Die beiden Krane sind mit Power Link Plus bestückt. Das ist ein doppeltes Kniehebelsystem, welches durch die spezielle Verbindung zwischen Knickarm und Hauptarm sowie Hauptarm und Kransäule die Hubkraft des Krans spürbar erhöhen soll. Da der Knickarm zusätzlich um 15° überstreckbar ist, hat der Kranfahrer mehr Einsatzmöglichkeiten. So seien dank Power Link Plus niedrige Türöffnungen und Arbeiten in Gebäuden keine große Herausforderung mehr, und auch das Verheben von Baumaterial durch Engstellen sei problemlos möglich.

Clevere Wiegefunktion

Mit der Funktion „Weigh“ am TEC 7-Modell kann der Kranbediener die Lasten direkt am Einsatzort wiegen. Das verschafft ihm sofort einen Überblick, an welchen Positionen er das Ladegut verheben kann. Ein Umsetzen des Lkw sei so kaum noch nötig, was deutlich Zeit spart. Zudem speichert die Weigh-Funktion die zehn jüngsten Wiegevorgänge automatisch und kann diese bei Bedarf aufsummieren. Das macht die Beladung des Lkw sehr komfortabel und kann ein Überladen verhindern.

Automatische Hydraulikölverteilung

Die Funktion „Flow Sharing“ optimiert den Einsatz der Ladekrane zusätzlich. Flow Sharing ist eine elektronisch gesteuerte Volumenstromverteilung des Hydrauliköls. Damit wird sichergestellt, dass mehrere gleichzeitig angesteuerte Kranfunktionen immer die richtige Ölmenge bekommen. Flow-Sharing ist auch Voraussetzung für die digitale Kranspitzensteuerung „Smart Boom Control“, die Palfinger demnächst auf den Markt bringen will.


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