Pumpwerk ohne Pfropf: Tsurumis C-Pumpe zersäbelt dicke Zöpfe

DÜSSELDORF, 30.6.2020 – Erst vor zwei Jahren ließ ein kommunaler Betreiber eine neue Abwasserpumpe installieren, doch unter der Last fester Fasern verstopfte das moderne Aggregat. Als der Wartungsaufwand nachhaltig stieg, entschloss man sich zum Austausch. Der Düsseldorfer Pumpenhersteller Tsurumi lieferte ein mittelgroßes Aggregat seiner C-Serie.

Austausch der alten Pumpe gegen das Tsurumi-Aggregat, Adapter vereinfachen die Anschlussarbeiten
Austausch der alten Pumpe gegen das Tsurumi-Aggregat, Adapter vereinfachen die Anschlussarbeiten

Die Tauchpumpe des Typs 100C43.7 leistet 3,7 kW und dreht mit 1.450 U/min. Sie bewegt 1.700 l/min und pumpt bis maximal 16 m Förderhöhe. Die stehend wie liegend aufstellbare Pumpe – wobei ein liegender Einbau das Schneidverhalten begünstigt, weil sich an den Pumpenfüßen kein Material verfängt – bietet eine Besonderheit: Laufrad und Saugplatte bilden mit einer Klinge aus Wolframkarbid einen Schneidmechanismus, der Feststoffe im Abwasser effektiv zerkleinert. Das Schneidwerk säbelt sich förmlich selbst durch dicke Faserzöpfe. Wolframkarbid, eine nichtoxidische Keramik, zählt zu den härtesten Materialien überhaupt.

Die Tsurumi-Abwasserpumpe der C-Serie
Die Tsurumi-Abwasserpumpe der C-Serie | Fotos: Tsurumi

Nach Monaten zog der Betreiber Bilanz: Verstopfungen und Verzopfungen gehörten der Vergangenheit an. Die Abwasserpumpe der C-Serie von Tsurumi sparte dem Betreiber obendrein noch 20 Prozent Energiekosten.