Der erste Virtual Pipeline Summit drehte sich um die digitale Transformation in der Pipelineindustrie. Mehr als 600 Personen aus 69 verschiedenen Ländern nahmen online teil.
Der erste Virtual Pipeline Summit drehte sich um die digitale Transformation in der Pipelineindustrie. Mehr als 600 Personen aus 69 verschiedenen Ländern nahmen online teil. | Foto: EITEP

1. Virtual Pipeline Summit: Digitale Transformation in der Pipelineindustrie

HANNOVER, 10.7.2020 – Mehr als 600 Personen aus 69 verschiedenen Ländern nahmen am 30. Juni 2020 an der ersten Online-Ausgabe der Veranstaltungsreihe „Virtual Pipeline Summits“ (VPS) teil. Thema war die „Digitale Transformation in der Pipelineindustrie“. Fast 30% der Teilnehmer kamen von Pipeline-Betreibern aus der ganzen Welt.

Die VPS wurde aus den Erfahrungen der allerersten Online-Version der Pipeline Technology Conference (ptc) im März 2020 heraus vom organisierenden EITEP Institute entwickelt. Ziel der Online-Veranstaltung war es, der Pipelineindustrie die entgangenen Möglichkeiten des Wissenstransfers und der persönlichen Kontaktaufnahme zurückzugeben und eine umfassende, wettbewerbsorientierte Technologieübersicht für eine Reihe an Problemen und Lösungen in diesen herausfordernden Zeiten zu bieten.

Herausforderungen für Pipeline-Betreiber durch Corona

Inmitten der globalen Pandemie müssen vor allem Pipeline-Betreiber ihre Prozesse, Verfahren und Mitarbeiter an eine weitergehende Digitalisierung anpassen, um der Versorgungs- und Sicherheitsverantwortung gerecht zu werden. Pipeline-Betreiber müssen ihr Personal auf Aufgaben des Krisenmanagements verlagern, was eine große Lücke in der Kapazität zur Durchführung eines „Business as usual“-Betriebs hinterlässt. Die Fähigkeit von Pipeline-Betreibern, Prozessautomatisierung, maschinelles Lernen und künstliche Intelligenz zu nutzen, ist von besonderer Bedeutung geworden. Darüber hinaus sind Pipeline-Unternehmen auf der ganzen Welt infolge der Pandemie anfälliger denn je für Cyberattacken. Da die Angreifer versuchen, die gegenwärtige Situation auszunutzen, ist die Fähigkeit aller Unternehmen, sich gegen diese Bedrohung zu verteidigen, zu einem kritischen Punkt geworden.
All diese Aspekte wurden während der dreistündigen Veranstaltung in mehreren Live-Präsentationen sowie in einer Live-Podiumsdiskussion behandelt. Die Teilnehmer nutzten ausgiebig die Möglichkeit, live Fragen zu stellen und über einen LinkedIn-ähnlichen „Activity Feed“ miteinander zu sprechen und virtuelle Visitenkarten auszutauschen.

Service nach dem VPS

Auch über das Datum der Live-Veranstaltung hinaus konnten die Teilnehmer mit den Referenten und den anderen Vertretern der vortragenden Unternehmen Kontakt aufnehmen, um Fragen zu stellen, die während der Veranstaltungen nicht beantwortet werden konnten. Darüber hinaus bleiben alle Live-Inhalte als aufgezeichnete Videos für die Teilnehmer, die sich aufgrund der vielen verschiedenen Zeitzonen nicht an der Live-Videoübertragung beteiligen konnten, online.
Das EITEP Institute arbeitet bereits an der Ankündigung des bevorstehenden 2. Virtual Pipeline Summit im September und der 16. ptc, die vom 15. bis 18. März 2021 in Berlin stattfinden wird.
Weitere Infos unter www.pipeline-virtual.com