Mindestlohnkommission empfiehlt: Mindestlohn soll stufenweise auf 10,45 Euro steigen

BERLIN, 23.07.2020 - Die Mindestlohnkommission schlägt vor, den  gesetzlichen Mindestlohn für die Jahre 2021 und 2022 in vier Schritten von derzeit 9,35 Euro auf 10,45 Euro zu erhöhen.

Am 30. Juni 2020 hat die Mindestlohnkommission ihre Empfehlung für die Erhöhung des gesetzlichen Mindestlohns in den Jahren 2021 und 2022 abgegeben. Der Mindestlohn soll in vier Stufen steigen. 

Sofern die Bundesregierung dieser Empfehlung der Mindestlohnkommission folgt, soll der Mindestlohn von 2020 bis Ende 2022 insgesamt um 11,8 Prozent steigen und der gesetzliche Mindestlohn in den Jahren 2021 und 2022 die folgende Höhe haben:

  • 1.1.2021 - 30.6.2021: Mindestlohn 9,50 Euro/Stunde
  • 1.7.2021 - 31.12.2021: Mindestlohn 9,60 Euro/Stunde
  • 1.1.2022 - 30.6.2022: Mindestlohn 9,82 Euro/Stunde
  • 1.7.2022 - 31.12.2022: Mindestlohn 10,45 Euro/Stunde.

Umfrage: Große Mehrheit für 12 Euro Mindestlohn

78 Prozent der Deutschen sagen, der Mindestlohn sollte auf 12 Euro je Stunde angehoben werden. Das ist ein Ergebnis einer repräsentativen Umfrage, die das Meinungsforschungsinstitut Kantar im Auftrag des DGB durchgeführt hat.

Weitere Informationen zu Mindestlöhnen und Brachenmindestlöhnen
(Quelle: Deutscher Gewerkschaftsbund) | B_I MEDIEN

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