Onlinemarktplatz Schüttflix expandiert in die Fläche

KIEL, 04.08.2020 – Die Schüttflix GmbH, Deutschlands erste Onlineplattform für Sand, Schotter und Kies, stellt sich regional noch breiter auf: Bis Ende des Jahres sollen in allen Regionen Deutschlands engmaschige Partnernetzwerke aus Lieferanten und Spediteuren aufgebaut werden.

schüttflix vertriebsteam
Fünf neue Kollegen sollen vor allem im Osten und Süden Deutschlands Partnernetzwerke für den Schüttflix-Vertrieb knüpfen. | Foto: Schüttflix
Mit mehr als 900 Lieferanten und Spediteuren hat das Start-up schon heute die größte Marktabdeckung in Deutschland und beliefert ganz Nordrhein-Westfalen binnen vier Stunden nach Bestellung. Nun sollen die übrigen Regionen Deutschlands nachziehen: Fünf neue Mitarbeiter im Vertriebsteam sollen Lieferanten und Spediteure in Berlin, Brandenburg, Thüringen und Sachsen sowie Bayern, Baden-Württemberg und der Rhein-Main-Region für die Schüttgutplattform gewinnen. „Alle neuen Teammitglieder sind erfahrene Vertriebler, die digital verstehen und zugleich wissen, wie man analog Meter macht“, sagt Schüttflix-Gründer und -CEO Christian Hülsewig. „Uns ist es wichtig, niedrigschwellig zu sein und gerade digitalen Novizen eine perfekte erste Erfahrung mit Schüttflix zu bieten.“
schüttflix partnernetzwerk
Noch liegt der Großteil der Schüttflix-Lieferanten und -Spediteure
im  Westen Deutschlands. Das soll sich aber mit der aktuellen
Vertriebsoffensive bald ändern. | Grafik: Schüttflix

Sofort passende Angebote

Über die Schüttflix-App erhalten Kunden innerhalb von Sekunden mehrere Angebote von Lieferanten im Umkreis von 110 Kilometern frei Bau, binnen weniger Stunden werden Sand, Schotter und Kies auf den Punkt geliefert. Auf herkömmlichem Wege – sprich über die Anfrage beim Baustoffhändler – dauert es Stunden oder meist Tage, bis ein Angebot vorliegt. Auch Lieferanten und Spediteure profitieren – von höheren Erlösen pro Lieferung, zusätzlichem Kunden- bzw. Reichweitenpotenzial sowie einer einfachen, zuverlässigen Abwicklung und schneller Bezahlung durch Schüttflix.

Gestützt wird der Ausbau der deutschlandweiten Vertriebsaktivitäten durch eine im April abgeschlossene, acht Millionen Euro starke Finanzierungsrunde. Das Schüttflix-Geschäft wächst unterdessen weiterhin stabil: Anfang 2019 mit 3.000 Euro Umsatz im Monat gestartet, erzielt das Start-up heute schon über 500.000 Euro Umsatz pro Monat.

Mehr Nachfrage dank Corona

Auch die Corona-Pandemie kann das Startup nicht bremsen – im Gegenteil. Während viele Unternehmen im GaLa,- Tief- und Straßenbau Probleme mit ihren Lieferketten haben, zeigt die digitale Schüttgut-Logistikdrehscheibe Schüttflix, dass verlässliche Lieferungen von Sand, Kies, Splitt und Co. weiter möglich sind. Im März verzeichnete das Start-up aus Gütersloh steile Anstiege bei Bestellungen (+120 %) und Neuanmeldungen auf der Schüttgut-Plattform. „Wir haben in den vergangenen 18 Monaten extrem viel Zeit und Energie in den Aufbau unseres Partnernetzwerks gesteckt. Jetzt können wir diesen Ansturm gut abfedern“, sagt Schüttflix-CEO Christian Hülsewig. „Bei uns sind alle Backendprozesse, vom Lieferschein bis zur Abrechnung, papier- und damit kontaktlos. Das ist derzeit natürlich wichtiger denn je.“