Grüne Beschaffung: Neue GPP-Kriterien im IT-Bereich

BRÜSSEL, 24.08.2020 - Die Europäische Kommission hat kürzlich neue EU-GPP-Kriterien für Rechenzentren, Serverräume und Cloud-Dienste sowie für Bildgebungsgeräte, Verbrauchsmaterialien und Druckdienste veröffentlicht.

Die Europäische Kommission hat neue EU-GPP-Kriterien (GPP=Green Public Procurement) für Rechenzentren, Serverräume und Cloud-Dienste sowie für Bildgebungsgeräte (u.a. Drucker und Kopierer), Verbrauchsmaterialien und Druckdienste veröffentlicht.

Das Projekt „GPP 2020“ hat sich zum Ziel gesetzt, in ganz Europa klimafreundliche Beschaffungsverfahren zu fördern, um dazu beizutragen, die von der EU gesteckten Ziele für das Jahr 2020 zu erreichen:

  • eine Senkung der Treibhausgasemissionen um 20 %,
  • eine Anhebung des Anteils der erneuerbaren Energiequellen auf 20 % und
  • eine Steigerung der Energieeffizienz um 20 %.

Die GPP-Kriterien der EU wurden entwickelt, um die Aufnahme umweltfreundlicher Anforderungen in öffentliche Ausschreibungsunterlagen zu erleichtern. Während die verabschiedeten EU-GPP-Kriterien darauf abzielen, ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Umweltleistung, Kostenaspekten, Marktverfügbarkeit und einfacher Überprüfung zu erreichen, können die Beschaffungsbehörden je nach Bedarf und Ehrgeiz alle oder nur bestimmte Anforderungen in ihre Ausschreibungsunterlagen aufnehmen.

Hier erhalten Sie weitere Informationen zur Grünen öffentlichen Beschaffung und zu den EU GPP-Kriterien

(Quelle: Europäische Kommission) | B_I MEDIEN

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