Mehr Qualität durch GLT-Weiterbildungsformate

BERLIN, 25.8.2020 – Um alle im Kabelleitungstiefbau tätigen Branchenteilnehmer stets aktuell über Neuerungen im Tiefbau sowie über Veränderungen von Gesetzen, Verordnungen, Vorschriften oder Richtlinien zu informieren, bietet die Gütegemeinschaft Leitungstiefbau (GLT) seit 2011 ein auf die aktuellen Anforderungen der Branche zugeschnittenes Seminarprogramm an.

Die GLT bietet Fachseminare und Inhouse-Schulungen zu verschiedenen Schwerpunktthemen an. Hier referiert RA Annett Heublein vom BDEW zur Q-(Qualitäts-)Elementschaden-Haftung der Tiefbauunternehmen.
Die GLT bietet Fachseminare und Inhouse-Schulungen zu verschiedenen Schwerpunktthemen an. Hier referiert RA Annett Heublein vom BDEW zur Q-(Qualitäts-)Elementschaden-Haftung der Tiefbauunternehmen. | Fotos: GLT

Um dem hohen Weiterbildungsbedarf ihrer Mitgliedsunternehmen gezielt Rechnung zu tragen, bietet die GLT als Mitgesellschafterin beim Bildungsinstitut der Bauindustrie und über ihre im Jahr 2011 gegründete GLT Service und Zertifizierung GmbH Fachseminare und Inhouse-Schulungen zu verschiedenen Schwerpunktthemen an. Diese in der Wintersaison angebotenen Weiterbildungsformate richten sich sowohl an GLT-Mitgliedsunternehmen als auch an weitere bauausführende Unternehmen der Branche, an Netzbetreiber und Versorgungsunternehmen sowie an Behörden oder Ingenieurbüros.

Die gesamte Bandbreite des Leitungstiefbaus

Das Themenspektrum der Seminarveranstaltungen hat sich mit den veränderten Anforderungen der Branchen weiterentwickelt. Während mit Einführung der ersten Seminarangebote konkrete bauausführungsrelevante Aspekte des allgemeinen Tiefbaus im Vordergrund standen, wurden mit wachsendem Interesse an den Veranstaltungen auch zunehmend Normen und Regelwerke im Leitungstiefbau, die qualifikatorischen Anforderungen im Zuge eines flächendeckenden Breitbandausbaus sowie juristische Fragestellungen und relevante Aspekte der Baustellensicherheit fokussiert.
Ob Pflasterarbeiten, Flüssigboden, die Herstellung von Gräben, die Wiederherstellung von Oberflächen, Kabellege- und -ziehtechnik, Entwicklung bei Spülbohrverfahren, die Eigenüberwachung nach RAL-GZ 962, wesentliche Aspekte des Boden- und Abfallrechts oder technische Details der Lichtwellenleiter- und der Glasfasertechnik – kein relevanter Teilbereich der Branche bleibt im Seminargeschehen unberücksichtigt. Und um besonders im Dschungel juristischer Komplexität Orientierung und Sicherheit zu bieten, werden kontinuierlich Fragen des Versicherungsrechts, der Haftung oder ganz aktuell zum BGH-Urteil zur Anreizregulierungsverordnung (AReGV) Q-(Qualitäts)Elementschaden-Haftung der Tiefbauunternehmen thematisiert.

Von der hohen inhaltlichen Qualität der Seminare und Inhouse-Schulungen sowie von der professionellen Planung und Durchführung vor Ort konnten sich in knapp 10 Jahren bereits 4.566 Teilnehmer in insgesamt 170 Veranstaltungen überzeugen.
Von der hohen inhaltlichen Qualität der Seminare und Inhouse-
Schulungen sowie von der professionellen Planung und Durch-
führung vor Ort konnten sich in knapp 10 Jahren bereits 4.566
Teilnehmer in insgesamt 170 Veranstaltungen überzeugen.

Zwei Formate, ein Qualitätsstandard

Grundsätzlich stehen den Interessenten zwei Seminarformate zur Verfügung: Seminar oder Inhouse-Schulung. Seit 2011 werden bundesweit in der Wintersaison sechs bis sieben Seminare angeboten. Diese sind speziell auf die Weiterbildungsanforderungen von Geschäftsführern, Bauleitern, Kalkulatoren, Projektmanagern, Polieren oder Facharbeitern zugeschnitten. Eine Urkunde belegt die erfolgreich absolvierte Teilnahme.
Im Gegensatz dazu finden die seit 2015 zum GLT-Portfolio gehörenden Inhouse-Schulungen (IHS) direkt vor Ort in einem Unternehmen statt. Der Kunde hat die Möglichkeit, aus den Themenblöcken „Allgemeiner Tiefbau“, „Aktuelle Regelwerke im Leitungstiefbau“, „Oberflächen im Leitungstiefbau“, „Qualitätssicherung und Arbeitsschutz“ oder „Kabellege-, zieh- und Einblastechnik für Energie- und Telekommunikationskabel“ individuelle Bausteine auszuwählen. Auf Grundlage dieses Baukastenprinzips können bereits bei der Planung der IHS frühzeitig inhaltliche und zeitliche Wünsche umgesetzt werden. Je nach Anliegen des Kunden können zudem Teilnahmebescheinigungen in DIN A4-Format oder/und Aufkleber für die Sicherheitspässe ausgestellt oder besondere Tischvorlagen und Teilnehmerbefragungsbögen angefertigt werden. Doch die Unternehmen führen die IHS nicht nur durch, um eigenes Personal fortzubilden, vielmehr nutzen Mitgliedsunternehmen das Format auch verstärkt als Weiterbildungsangebot für die eigenen Auftraggeber. Und das gemeinsame Lernen von Mitarbeitern des Unternehmens mit deren Kunden wird von allen als eine große Bereicherung empfunden und kommt sehr gut an.

Dipl.-Ing. Dieter Schaffaff, Gutachter der GLT, hier zum Thema Kabellege- und -ziehtechniken.
Anschaulich und fachlich stets aktuell und auf höchstem Niveau
berichten externe Fachreferenten und auch Experten aus dem
Güteausschuss der GLT in einzelnen Vortragsblöcken über Bau-
praxis, Normen und Regelwerke. Hier Dipl.-Ing. Dieter Schaffaff,
Gutachter der GLT, zum Thema Kabellege- und -ziehtechniken.

Mehrwert durch Qualität

Es ist der erklärte Anspruch der GLT, alle wichtigen Branchentrends zu begleiten, zu dokumentieren und für ihre Mitgliedsunternehmen aufzubereiten und zu kanalisieren. Neben der Mitwirkung an der Entwicklung und Aktualisierung technischer Vorschriften und der zielsicheren Umsetzung neuer Technologien sowie der kontinuierlichen Weiterentwicklung von Güte- und Prüfbestimmungen bildet das breite Weiterbildungsangebot der Gütegemeinschaft einen zusätzlichen Baustein auf dem Weg eines gleichermaßen qualitätsgesicherten wie nachhaltigen Leitungstiefbaus. Dies schafft einen qualifikatorischen Mehrwert für alle Mitgliedsunternehmen und Seminarteilnehmer und wird auf diesem Weg zum Garanten einer zuverlässigen Versorgungssicherheit hierzulande.