Wahrzeichen der Landesgartenschau Kamp-Lintfort: Die Fördertürme der ehemaligen Zeche Friedrich-Heinrich.
Wahrzeichen der Landesgartenschau Kamp-Lintfort: Die Fördertürme der ehemaligen Zeche Friedrich-Heinrich. | Foto: Lea Mispelkamp, Landesgartenschau Kamp-Lintfort 2020

Landesgartenschau wird verlängert

KAMP-LINTFORT, 10.09.2020 – Durch die Corona-Pandemie hatte die Landesgartenschau in Kamp-Lintfort verspätet ihre Tore geöffnet. Ein Teil der fehlenden Zeit wird im Oktober angehängt, wie die Geschäftsführung in Abstimmung mit Vertretern der Stadt entschied. Interessierte haben nun bis 25. Oktober die Möglichkeit für einen Besuch der Gartenbau-Ausstellung.

„Wir wollen unseren Gästen auch während der Herbstferien noch Zeit geben, unsere schöne Landesgartenschau zu besuchen“, erklärt Prof. Dr. Christoph Landscheidt, Aufsichtsratsvorsitzender der Gartenschaugesellschaft und Bürgermeister der Stadt Kamp-Lintfort. Der Gartenschaugeschäftsführer Martin Notthoff ergänzt: „Nun können wir in die weitere Planung für die zusätzlichen zwei Wochen Ausstellungszeit einsteigen.“ Dies sei natürlich mit zusätzlichen Kosten verbunden. Den Pflanz- und Pflegeaufwand beziffert die Gartenschaugesellschaft mit 80.000 bis 100.000 Euro. Die zusätzlichen Kosten für Personal und den Geschäftsaufwand werden auf 20.000 Euro geschätzt, der Aufwand für Kasse und Security mit insgesamt 50.000 Euro. Die Verantwortlichen der Gartenschau erwarten ein zusätzliches Besucheraufkommen von 25.000 bis 30.000 Gästen im zweiwöchigen Verlängerungszeitraum.

Besonders für die Dauerkartenbesitzer lohne sich diese Verlängerung, so Notthoff. Durch die verspätete Öffnung des Geländes (5. Mai statt 17. April), bedingt durch die Corona-Pandemie, können so die fehlenden Wochen nachgeholt werden. „Nun können wir unseren Besucherinnen und Besuchern sogar noch die Schönheit des Herbstzaubers am Niederrhein, in unserem Zechenpark und im Kamper Gartenreich, präsentieren.“



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