Mit Qualität und Kreativität durch die Corona-Krise

MARSBERG, 15.09.2020 – Anders als in vielen Bereichen hat das Coronavirus im Garten- und Landschaftsbau nicht für einen Stillstand gesorgt, da auf Baustellen unter Einhaltung der Regeln weitergearbeitet werden durfte. Matthias Böhnwald, Inhaber von Pflasterbau Pyls, gibt einen Einblick in Arbeit und Auftragslage während der Pandemie sowie in seinen Cat-Maschinenpark.

Matthias Böhnwald (Mitte) mit seinen Mitarbeitern Alexander Sommer (links) und Manuel Kersting (rechts).
Matthias Böhnwald (Mitte) mit seinen Mitarbeitern Alexander Sommer (links) und Manuel Kersting (rechts). | Fotos: Caterpillar
„Einen Rückgang oder Stillstand merken wir aufgrund der coronabedingten Einschränkungen zum Glück nicht“, berichtet Matthias Böhnwald. „Im Gegenteil: Das Telefon steht nicht mehr still. Seit der Krise haben wir noch mehr Anfragen und Aufträge bekommen, denn die Leute sind zu Hause und haben Zeit. Sie machen sich nun Gedanken, wie sie ihren Garten gestalten können, ob sie eine neue Terrasse anlegen oder ihre Garageneinfahrt pflastern lassen sollen.“ Der Garten und das Zuhause dienen in Zeiten von Kontaktbeschränkungen mehr denn je als Ort der Entspannung und Erholung und sollen entsprechend schön sein.

Um diese Aufgaben kümmert sich in Marsberg und Umgebung das Team von Pflasterbau Pyls, dessen Mitarbeiter dazu angewiesen sind, den Mindestabstand untereinander und zu Kunden einzuhalten. „Außerdem setzen wir verstärkt Maschinen ein und so ist auch jedes Gerät einem Mitarbeiter zugewiesen“, führt Böhnwald aus, der für sein Personal auch ausreichend Desinfektionsmittel organisiert hat. Zum Maschinenpark gehören ein Cat Minibagger 301.7D und 301.8 sowie die Cat Radlader 906M und 906H, die mit einer großen Bandbreite an Anbaugeräten bedient werden, wie Stemmer, Erdbohrer und Grabenräumlöffel auf der einen sowie Standardschaufel, Klappschaufel und Besen auf der anderen Seite.

Cat Baumaschinen kennt Matthias Böhnwald schon seit vielen Jahren. Bevor er sich selbstständig machte und zum Galabau kam, war er in einem Steinbruch beschäftigt – seitdem sind ihm die Geräte amerikanischer Prägung vertraut, die in der Gewinnungsindustrie zu den Schlüsselgeräten zählen. 2019 rüstete Böhnwald auf die neue Generation Minibagger in Form des 301.8 um, den ihm wie gewohnt die Zeppelin Niederlassung Paderborn und Vertriebsprofi Jens Rehse lieferten. „Diese Investition hat sich schon allein wegen dem Tanken gelohnt. Früher musste man die Heckklappe aufmachen und es gab nicht selten eine Sauerei. Nun kann man von der Seite den Sprit einfüllen“, erzählt Böhnwald.

Auch für den Fahrer ist das Handling dank des Tempomats einfacher geworden – ideal für längere Geradeausfahrten. Mit der Joystick-Lenkung lässt sich jederzeit per Tastendruck von der konventionellen Hebel-/Pedallenkung auf den linken Joystick wechseln. Der rechte Joy-stick steuert dann den Abstützplanierschild. „Das Gerät bietet eine große Arbeitserleichterung. Der Fahrer kann nun den Minibagger entspannt mit den Joysticks steuern und braucht keine weiteren Hebel mehr“, so Matthias Böhnwald. Wesentliche Änderungen brachte die elektrohydraulische Steuerung mit sich, die es eben erlaubt, die Joystick-Lenkung umzusetzen. Hydraulikleitungen sind nun nicht mehr in die Kabine verlegt. Das macht die Wartung einfacher. Eine weitere Konsequenz: Hydraulische Leitungsverluste werden eingespart. Die bewegte Ölmenge wird weniger. Außerdem kann die Belegung der Joystick-Funktionen einfacher umprogrammiert werden, somit können Anwender individuelle Wünsche umsetzen. Auch lässt sich das Ansprechverhalten der Maschine je nach Fahrervorlieben verändern und damit auch Qualität in der Ausführung.
Mit einem Cat Minibagger der neuen Generation realisiert Pflasterbau Pyls  Außenanlagen, die sehr gefragt sind.
Mit einem Cat Minibagger der neuen Generation realisiert Pflasterbau Pyls  Außenanlagen, die sehr gefragt sind.
Neben der Qualität seines Fuhrparks spielt auch die Kreativität von Böhnwald und seinem Team eine immense Rolle – nicht nur in der Corona-Zeit. „Nur wenige Kunden können sich vorstellen, wie das Ergebnis ihres Gartens ausschauen soll. Meine Mitarbeiter und ich machen ihnen darum gerne Vorschläge, beraten sie und wenn etwas keinen Sinn macht, raten wir ihnen auch davon ab“, erklärt er. „Grundsätzlich sprechen wir im Vorfeld alles immer genau ab, sodass es keine bösen Überraschungen gibt. Das ist gut für den Kunden, wenn man sich als Fachmann kreativ einbringt und für unser Team bringt es viel Abwechslung mit sich.“

Eine Erfahrung, die auch der Kunde Roland Egervari machen durfte, für den Pflasterbau Pyls die Außenanlagen realisiert. Konkret wird dessen Garageneinfahrt gepflastert, sein Garten samt Terrasse sowie Treppe angelegt und später noch Rollrasen verlegt. „Der Betrieb hat mich sehr von seiner Qualität, professionellen Ausführung, Zuverlässigkeit und Freundlichkeit überzeugt und wie er sich immer wieder mit eigenen Ideen eingebracht hat, ob bei der Materialauswahl und Farbgebung der verlegten Steine. Ich wollte unbedingt, dass eine regionale Firma die Außenanlagen umsetzt, weil ich diese unterstützen will. Wir sind im Herbst in ein Neubaugebiet gezogen und da habe ich mich in der Nachbarschaft umgehört. Immer wieder fiel dann der Name Pflasterbau Pyls“, berichtet Roland Egervari.

Auf Regionalität setzt auch Matthias Böhnwald. „Mir ist es wichtig, auch an die Mitarbeiter zu denken. Daher will ich nur Aufträge annehmen, die im Umkreis des Kirchturms anfallen, wie man so schön sagt, weil ich nicht jeden Tag hundert oder noch mehr Kilometer zur Arbeit und wieder nach Hause fahren will. Das lohnt sich nicht. Ich investiere meine Zeit lieber zu Hause“, äußert sich der Galabauer.




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