Solardach von Lindab erhält dänischen Energiepreis

JELS (DK), 16.09.2020 – Das „SolarRoof“ von Lindab hat den diesjährigen Energiepreis der dänischen Bauindustrie erhalten. Das Klick-Dach aus Stahlprofilen mit integrierten Solarzellen bietet hohe Erträge und überzeugt auch ästhetisch. Verliehen wurde der „Byggeriet Energy Award“ Anfang des Monats in Kopenhagen.

Visualisierung SolarRoof von Lindab
Das „Lindab SolarRoof“ besteht aus einem Klick-Dach mit integrierten Solarzellen. | Fotos: Lindab


Der Fachverband der dänischen Bauzentren zeichnet jährlich innovative Baumaterialien aus, um die Entwicklung von nachhaltigen Bauprodukten mit verbesserten Energie- und Umwelteigenschaften zu fördern. Unter den 21 Nominierten wurde in diesem Jahr das „Lindab SolarRoof“ ausgezeichnet. Die Basis dafür ist das „Klick-Dach“, dessen Stahlprofile werksseitig mit hauchdünnen Solarzellen ausgestattet sind. Die einheitliche schwarze Optik wird auch den hohen Ansprüchen von Architekten und Denkmalschutz gerecht. Zudem ist das System nicht nur montagefreundlich, es ist auch besonders effizient im Betrieb. Jedes Modul liefert einen Ertrag von rund 95 Watt pro Quadratmeter. Damit haben die Solarzellen nach herstellerangaben schon nach zwei Jahren mehr Strom produziert als bei ihrer Herstellung aufgewendet wurde.

Louise Lindeskov, René Jensen und Puk Spencer von Lindab
Nahmen den Byggeriet Energy Award der dänischen Bauzentren entgegen (v.l.): Marketing-Projektmanagerin Louise Lindeskov, Sales Manager René Jensen und Sales Director Puk Spencer.

CO2-neutral nach zwei Jahren

Zwar würden viele Architekten und Hausbesitzer gern Solarenergie nutzen, zögerten aber oft aus ästhetischen Gründen, erklärt Lene Agger, Entwicklungsingenieurin bei Lindab: „Das Lindab SolarRoof wurde so entwickelt, dass Dach und Solarzellen eine einheitliche Lösung sind und zu einem wesentlichen Bestandteil des architektonischen Ausdrucks werden.“ Der schwedische Hersteller erwartet in den kommenden Jahren eine große Nachfrage nach dieser Dachlösung, auch über den skandinavischen Markt hinaus, so die Vertriebsleiterin für West-Europa, Mette Brøndum.


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