Ernst und Ludwig Langguth GmbH wird 100 Jahre alt

ECKENTAL, 25.9.2020 – Über viele Jahrzehnte hat sich die Ernst und Ludwig Langguth GmbH Bauunternehmung in Nürnberg und der Region einen guten Namen im Kabelleitungstiefbau erworben. 2020 kann das seit 2017 zur N-Ergie Netz GmbH (damals N-Ergie Service GmbH) gehörende Tiefbauunternehmen sein 100-jähriges Firmenjubiläum feiern.

Um den Jahreswechsel 2017/2018 erfolgte der Umzug der Ernst und Ludwig Langguth GmbH Bauunternehmung von Nürnberg nach Eckental.
Die Ernst und Ludwig Langguth GmbH Bauunternehmung hat sich in Nürnberg und der Region über viele Jahrzehnte einen guten Namen im Kabelleitungstiefbau erworben. Um den Jahreswechsel 2017/2018 erfolgte der Umzug von Nürnberg nach Eckental.

Die Mitarbeiter und die Geschäftsführung blicken im Jubiläumsjahr positiv in die Zukunft. Der Fokus liegt insbesondere auf der Sparte Kabelleitungsbau und dem Geschäftsfeld Gas- und Wasserversorgung. Darüber hinaus ist eine Erweiterung des Leistungspektrums in den Bereichen Breitbandausbau und E-Mobilität geplant. Damit will das Unternehmen nach Aussage von Geschäftsführer Jochen Bärreis zunehmend Verantwortung für die wertvollen leitungsgebundenen Vermögenswerte in der Metropolregion übernehmen. „Wir betrachten es als unsere Aufgabe, die technischen Infrastrukturen zu erhalten und weiter auszubauen“, so Bärreis. „Dementsprechend setzen wir die an uns übertragenen Bauaufgaben mit Engagement und Sachverstand um – im Kabelbau und im Gas-/Wasserleitungsbau ebenso wie im Breitbandausbau.“

Vom Maurerunternehmen zum Hoch- und Tiefbau

Die Ernst und Ludwig Langguth GmbH wurde am 19. Januar 1920 als reines Maurerunternehmen von Ernst Langguth gegründet. Nach dem Einritt von Sohn Ludwig erfolgte 1936 die Umfirmierung zur Ernst und Ludwig Langguth Bauunternehmung. Bereits in den 1950er Jahren wurde das bis dato auf den Hochbau konzentrierte unternehmerische Portfolio um den Leitungstiefbau ergänzt. Später kam auch der Kabelleitungstiefbau dazu. Nach Auflösung der Hochbauabteilung avancierte der Kabelleitungstiefbau zum neuen Schwerpunkt des Unternehmens. Bereits damals zählten der öffentliche Energieversorger EWAG (Energie- und Wasserversorgungs AG der Stadt Nürnberg) sowie die Deutsche Bundespost (heute Telekom) zu den Hauptauftraggebern des Unternehmens.

Das traditionsreiche Unternehmen hat sich auf die Fahnen geschrieben, die technischen Infrastrukturen zu erhalten und weiter auszubauen.
Das traditionsreiche Unternehmen hat sich auf die Fahnen geschrieben, die technischen Infrastrukturen zu erhalten und weiter auszubauen. | Fotos: Ernst und Ludwig Langguth

Jahre des Wandels

Nach dem Tod von Ludwig Langguth zeichneten sich Ende der 1970er Jahre erste Veränderungen bei den Eigentümerverhältnissen des Unternehmens ab. 1978 beteiligte sich die Firma Franz Kassecker mit Sitz in Waldsassen an der Ernst und Ludwig Langguth Bauunternehmung und erwarb 1995 auch die restlichen Anteile des Nürnberger Bauunternehmens. 1993 erfolgte die Umwandlung der Ernst und Ludwig Langguth Bauunternehmung in eine GmbH. Zum 1. Januar 1997 übernahm der damalige leitende Langguth-Mitarbeiter Josef Käser das Unternehmen als alleiniger Gesellschafter. Genau 20 Jahre später wurde der Verkauf der Ernst und Ludwig Langguth GmbH an die N-ERGIE Service GmbH notariell beurkundet.

Für Geschäftsführer Jochen Bärreis liegt der Fokus des Langguth-Engagements insbesondere auf der Sparte Kabelleitungsbau und dem Geschäftsfeld Gas- und Wasserversorgung.
Für Geschäftsführer Jochen Bärreis liegt der Fokus des Langguth-
Engagements insbesondere auf der Sparte Kabelleitungsbau und
dem Geschäftsfeld Gas- und Wasserversorgung. Darüber hinaus
ist eine Erweiterung des Leistungspektrums in den Bereichen
Breitbandausbau und E-Mobilität geplant.

Ein zukunftsfähiger Standort

Bis zum Jahr 1974 war die Ernst und Ludwig Langguth Bauunternehmung im Wohnhaus der Familie Langguth am Schleifweg ansässig. Sodann zog das Unternehmen nach Nürnberg, wo später die Verwaltung, die Werkstatt und der Bauhof auf einem Gelände konzentriert werden konnten. Um den Jahreswechsel 2017/2018 erfolgte dann der Umzug von Nürnberg nach Eckental in die Eschenauer Hauptstraße. Hier sind alle Voraussetzungen für eine weitere geschäftliche Entwicklung und die Neustrukturierung gegeben, mit der sich das Unternehmen in Zukunft erfolgreich positionieren will.

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