GFK-Rinnen im GaLaBau: Einfach und sicher entwässern

AICHACH, 24.01.2014 - Jahrelang hat der Betrieb von Garten- und Landschaftsbauer Ulrich Meyer aus Unterfranken ausschließlich Betonrinnen verbaut. Dann testete er GFK-Rinnen – und ist überzeugt von ihren Vorteilen.

Nach dem Säubern der Rinnen mit Wasser werden die Abdeckungen einfach eingeklickt.
Nach dem Säubern der Rinnen mit Wasser werden die Abdeckungen einfach eingeklickt.
Entwässerungsrinnen aus Beton haben eine lange Tradition im Garten- und Landschaftsbau. Und obwohl der Werkstoff GFK in den letzten Jahren aufgrund seiner ausgezeichneten Eigenschaften erheblich an Marktanteil gewonnen hat, gibt es unter GaLaBauern zum Teil noch Vorbehalte. Für Christophe Chapat, Geschäftsführer der MEA Water Management GmbH (www.mea-drainage.com), ist das „psychologisch nachvollziehbar, aber gleichwohl unbegründet“. Viel zu oft landet dieser hervorragende Werkstoff noch in der Schublade Plastik“, erklärt er, dabei handle es sich um „ein sehr hochwertiges Produkt“.

GaLaBauer Ulrich Meyer machte die Probe aufs Exempel. Nachdem sein 25-Mann-Betrieb im fränkischen Rimpar bei Würzburg (www.h-m-gartengestaltung.de) über viele Jahre ausschließlich Betonrinnen verbaut hatte, probierte er es mit GFK-Rinnen. Seine Erfahrung: „Ein ganz fantastisches Produkt, das uns Verarbeitern und unseren Auftraggebern handfeste Vorteile bietet. Qualität ist das Gebot der Stunde“, erklärt der erfahrene Garten- und Landschaftsbauer, und präsentiert stolz die sogenannte Präqualifikation seines Unternehmens. Die VOB-Zertifizierung steht für verbrieft hohe Produkt- und Ausführungsqualität. „Wir sind der erste und einzige GaLaBau-Betrieb im Raum Unterfranken, der dieses Siegel führt und stellen schon deshalb höchste Ansprüche an die von uns verwendeten Produkte.“
Das Einsetzen des mitgelieferten Sinkkastens gestaltet sich ebenso „easy“.
Das Einsetzen des mitgelieferten Sinkkastens gestaltet sich ebenso „easy“.
Mit anderen Worten: Wenn es um Linienentwässerung geht, setzt die H&M Gartengestaltung mittlerweile ausschließlich auf das GFK-Rinnensystem der MEA Water Management. „Wir haben viel mit Asphalt zu tun“, erläutert Meyer, „und da bewährt sich die Rinne hervorragend“. Wie seine Kollegen kennt er das leidige Problem: Die Beton- oder Polymerbetonrinne ist gesetzt, und wenn anschließend die Asphaltiermaschine mit ihren Ketten darüber rasselt, bricht sie. „Nicht so die GFK-Rinnen“, lautet die Erfahrung Meyers, „die schwingt mit und bleibt ganz“. Außerdem bleibe die Rinne farbecht und formstabil, wenn mit bis zu 180 Grad anasphaltiert wird, weil sie bis 200 Grad hitzebeständig ist. eb
Abschließend wird das verlegte Pflaster eingesandet, und fertig ist die neue Rinne. | Fotos: MEA
Abschließend wird das verlegte Pflaster eingesandet, und fertig ist die neue Rinne. | Fotos: MEA