Baugewerbe in Brandenburg begrüßt höhere Wertgrenzen

POTSDAM, 13.10.2020 - Das Baugewerbe in Brandenburg begrüßt die seit 1. Oktober geltenden höheren Wertgrenzen für öffentliche Ausschreibungen als Schritt zur Entbürokratisierung und Beschleunigung der Ausschreibungsverfahren.

Zum 1. Oktober wurden in Brandenburg die Wertgrenzen für öffentliche Aufträge im Baubereich für die freihändige Vergabe auf 100.000 Euro und für die beschränkte Ausschreibung auf eine Million Euro erhöht.

Dazu Dr. Manja Schreiner, Hauptgeschäftsführerin der Fachgemeinschaft Bau: „Mit Blick auf die wirtschaftliche Situation in der Corona-Pandemie ist diese Entscheidung zu begrüßen. Die personell ausgedünnten Behörden können Aufträge damit wesentlich schneller vergeben“. Weiterhin stellt sie fest: "Die Wertgrenzen für öffentliche Ausschreibungen zu erhöhen und an das Brandenburger Niveau anzugleichen, wäre auch für Berlin immens wichtig. Die Behörden sind hier noch wesentlich weniger besetzt als in Brandenburg. Auf diese Weise könnte der Berliner Senat mit einem sehr einfachen Instrument die Wirtschaft fördern und gleichzeitig die Berliner Verwaltung entlasten.“

Dazu siehe auch:
Land Brandenburg: Neue Wertgrenzen für den Landesbereich

(Quelle: Fachgemeinschaft Bau Berlin und Brandenburg) | B_I MEDIEN

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