Flexibles, homogenes 2-in-1-Harz Willpox SP zum Spachteln und Verpressen

DORTMUND, 26.10.2020 – Für die Reparatur schadhafter Stutzen mittels Spachtel- und Verpressverfahren bietet die F. Willich GmbH + Co. KG das besonders gut zu verarbeitende Zweikomponenten-Epoxidharz Willpox SP 1:1 an, das sich gleichermaßen für die Kalt- und Warmaushärtung eignet. Es ist sowohl zum händischen Spachteln und für Spachtelroboter als auch zum Verpressen mit Verpressrobotern geeignet.

Mit Willpox SP, dem 2-Komponenten-Epoxidharz zur Kalt- & Warmaushärtung mit guter Haftung auch an feuchten Oberflächen, entsteht nach dem Aushärten ein vollplastisch wiederhergestellter Stutzen, der von einem neuen Bauteil kaum zu unterscheiden ist.

Damit Schadstellen in der Kanalisation im Kanalprofil oder an den Stutzen bei seitlichen Rohranschlüssen behoben werden können, werden diese häufig händisch oder über einen Roboter durch Aufbringen eines Harzes abgedichtet, um weitere Schäden und mögliche Kontaminationen zu verhindern.
„Das dafür eingesetzte Epoxidharz sollte sich idealerweise ohne großen Aufwand anmischen lassen und möglichst homogen sein, um ein gleichmäßiges Aushärten sicherzustellen, damit die Schadstelle formschlüssig abgedichtet wird und sich nicht Risse oder andere Störkonturen während des Aushärtens bilden können“, erklärt Nicolas Houy, Vertrieb Kanalsanierung bei der F. Willich GmbH + Co. KG. So entsteht ein vollplastisch wiederhergestellter Stutzen, der von einem neuen Bauteil bestenfalls kaum zu unterscheiden ist.

Willpox SP „einzigartig auf dem Markt“

Um dies zu gewährleisten, hat F. Willich das 2-Komponenten-Epoxidharz Willpox SP 1:1 entwickelt. „Das Willpox SP ist ein 2-in-1-Harz und eignet sich aufgrund seiner Eigenschaften sowohl zum händischen Spachteln als auch zum Spachteln und Verpressen mit Robotern und ist damit einzigartig auf dem Markt“, erläutert Houy.

Da für viele Anwender die Verarbeitung von Epoxidharz aufgrund auftretender Dämpfe unangenehm sein kann, können die Harze von F. Willich über eine spezielle Auspresseinheit für die weitere Verarbeitung vorbereitet und gemischt werden.
Da für viele Anwender die Verarbeitung von
Epoxidharz aufgrund auftretender Dämpfe
unangenehm sein kann, können die Harze von
F. Willich über eine spezielle Auspresseinheit
für die weitere Verarbeitung vorbereitet und
gemischt werden, ohne dass ein Arbeiter dem
Material dauerhaft direkt ausgesetzt ist.

Das Harz besteht aus der Komponente A, einem Epoxidharz auf Basis von Bisphenol A und F, und der Komponente B, einem Polyamin. Beide Komponenten werden im Verhältnis 1:1 miteinander vermischt; das geht schnell und vermeidet Fehler. Für eine gute Anwendbarkeit ist das Harzgemisch lösungsmittelfrei, vorbeschleunigt und besitzt eine schnelle Durchtrocknungsgeschwindig-keit, sodass das Polymer selbst auf feuchten Oberflächen haftet. Da die Topf- und Aushärtezeit von Harzen maßgeblich durch die Produkt- und Umgebungstemperatur beeinflusst werden, lässt sich durch gezieltes Temperieren der beiden Komponenten A und B die Aushärtezeit bei der Kaltaushärtung entsprechend anpassen. So kann bei dieser ausgehend von einer Produkttemperatur von 30 °C bereits nach 120 Minuten ausgeschalt werden.
Durch seine optimierte Einstellung kann Willpox SP das ganze Jahr effizient bzw. wirtschaftlich eingesetzt werden. Hierfür lassen sich die Heizzeiten bei der Warmaushärtung unter Berücksichtigung der Möglichkeiten der jeweiligen Anlagen flexibel anpassen. „Diese liegt beim Willpox SP 1:1 in der Regel zwischen 25 - 40 Minuten Heizzeit. Nach einer entsprechenden Abkühlphase kann nach spätestens 60 Minuten schließlich ausgeschalt werden“, so Houy.
Die Beutel werden am oberen Ende aufgeschnitten und dann in die Auspresseinheit eingeführt.
Die Beutel werden am oberen Ende aufgeschnitten und in die
Auspresseinheit eingeführt. Dort erfolgt die automatische Weiter-
leitung. Das Gerät ist dabei elektrisch betrieben und dadurch
präzise steuerbar, sodass ein wesentlich homogeneres Misch-
ergebnis erzielt werden kann als bei pneumatischen Mischern.

Elektrische Auspresseinheit

Zur bestmöglichen Verarbeitung bietet F. Willich GmbH + Co. KG das Willpox SP 1:1 in Schlauchbeuteln in Kombination mit einer passenden Auspresseinheit an. Das Auspresstool ist elektrisch betrieben und garantiert somit ein gleichbleibendes Mischergebnis. Es können Schlauchbeutel mit 500 und 700 ml verwendet werden. Diese müssen lediglich am oberen Ende aufgeschnitten und dann entsprechend in die Auspresseinheit eingeführt werden, über die eine automatische Weiterleitung erfolgt. Das Willpox SP wird schließlich über einen auf die Eigenschaften abgestimmten Zwangsmischer ausgepresst, mit dem die Mischzeit verkürzt und Harz eingespart werden kann.

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