Neue e-Forms für EU-Bekanntmachungen

BRÜSSEL, 30.10.2020 - Bereits vor einem Jahr hat die Europäische Kommission die e-Forms Durchführungsverordnung veröffentlicht. Doch erst 2023 wird die Anwendung der neuen e-Forms zur Pflicht.

Die Durchführungsverordnung (EU) 2019/1780 der EU-Kommission vom 23. September 2019 zur Einführung von  Standardformularen zur Bekanntmachung von öffentlichen Aufträgen auf TED sieht die Einführung vollkommen überarbeiteter elektronischer Formulare vor.

Nur noch sechs Formulare

Es ist vorgesehen, dass künftig nur noch sechs Formulare zur Verfügung stehen:

- Planung
- Wettbewerb
- Vorankündigung – Direktvergabe
- Ergebnis
- Auftragsänderung
- Änderung

Keine klassischen Formular-Texte

Künftig werden die Formulare nur noch in elektronischer Form vorgehalten. Es wird keine klassischen Formular-Texte mehr geben, sondern nur Tabellen mit der Benennung der Felder.

Durchführungsverordnung gilt ab 14. November 2022

Gemäß Art. 4 gilt die neue Durchführungsverordnung ab 14. November 2022.
Die derzeit gültige Durchführungsverordnung zu den Standardformularen (EU) 2015/1986 wird mit Wirkung vom 25. Oktober 2023 aufgehoben.

Übergangsphase

Für den Zeitraum zwischen 14. November 2022 und 25. Oktober 2023 gilt eine Übergangsphase, in welcher der Auftraggeber entscheiden kann, welche Formular-Version er benutzt.

Pflicht zur Anwendung der neuen Formulare ab 2023

Ab dem 23. Oktober 2023 gelten nur noch die neuen e-Forms.

Hier geht es zur Durchführungsverordnung (EU) 2019/1780 der EU-Kommission | B_I MEDIEN 


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