Geräte und Materialien immer im Griff

NÜRNBERG, 22.10.12 – Mit der neuen Maschinen- und Materialverwaltung von Greenware behält man einen sicheren Überblick über seinen Maschinenpark. GaLaBau-Unternehmer Immo Herbst testete das Programm „GreenMaVe“ im Probelauf und sprach darüber mit der bi-GaLaBau Redaktion.

Die Greenware Informations- und Datentechnik GmbH demonstrierte ihre neue Maschinen- und Materialverwaltung auf der GaLaBau Fachmesse in Nürnberg. Die Vorteile des Programms GREENMaVe, das auch unabhängig von der Branchensoftware läuft, wurden von GaLaBau-Unternehmer Immo Herbst aus Frankfurt am Partnerstand bestätigt. bi-GaLaBau Chefredakteur Erwin Bauer sprach mit ihm und Greenware Marketingleiter Marc Hornschuh auf der GaLaBau Fachmesse in Nürnberg.
Marc Hornschuh und Immo Herbst erläutern die Vorzüge der neuen Maschinen- und Materialverwaltung auf der GaLaBau Fachmesse in Nürnberg. | Video: Erwin Bauer
Die verwendeten Geräte und Maschinen sowie die einzusetzenden Materialien sind neben dem Personaleinsatz die wichtigsten Kostenfaktoren in einem Garten- und Landschaftsbaubetrieb. Mit der Maschinen- und Geräteverwaltung von Greenware schafft sich ein Betrieb nicht nur einen Überblick, wo sich ein bestimmtes Gerät gerade befindet und wie lange es dort noch im Einsatz ist; der Verantwortliche weiß auch, wann welche Maschine etwaige Prüftermine hat wie z.B. TÜV,  ASU oder UVV. Der Werkstattleiter kann ein Fahrzeug so termingerecht und gezielt vom entsprechenden Mitarbeiter anfordern. Die Organisation des Geräte- und Fuhrparks wird endlich transparent, vorausgesetzt alle Maschinen werden mit dem System erfasst. Die Sensibilisierung der Mitarbeiter durch die Überprüfung der zurückgegebenen Maschinen auf eventuelle Defekte führt neben der pünktlichen Wartungsplanung ebenfalls zu geringeren Folgekosten.

Das Handling der Maschinenverwaltung ist sehr einfach. Die Maschinen und Kleingeräte werden mit so genannten RFID-Transpondern („Tags“) versehen. Diese Art der Kennzeichnung ist eine Weiterentwicklung des bekannten Barcodesystems. Während Barcodeaufkleber im Baustellenalltag allerdings leicht beschädigt werden können, lassen sich die unempfindlichen RFID-Tags auf Maschinen und Werkzeuge fest aufschrauben. Als zweite Komponente wird ein RFID-Lesegerät benötigt. Die „Funketiketten“ erleichtern dabei die Datenerfassung beim Ein- und Ausbuchen der Werkzeuge, Geräte und Maschinen. Die „Radio-Frequency-Identification“ (RFID) erzeugt elektromagnetische Hochfrequenzwellen und versorgt damit den Antennen-Mikrochip bei jedem Lesevorgang auch gleich mit Strom. Die Maschinendaten werden dabei automatisch per Funk an die Datenbank in der Software übergeben. Einfacher geht es kaum. Wer allerdings auf das Transponder-System verzichten möchte, ein Lesegerät kostet knapp 1.000 Euro, ein RFID-Tag ca. drei Euro, kann die Daten auch manuell in das Programm eingeben und die Kennzeichnung zum Beispiel in robuste Blechschilder zur festen Anbringung am Gerät einstanzen lassen. Wer möchte, kann auch einen Barcode-Leser, allerdings mit den beschriebenen Nachteilen, einsetzen. Alle drei Varianten sind je nach Kundenwunsch möglich. eb
Der RFID-Tag kann auf das jeweilige Gerät geklebt oder angeschraubt werden
Besonders baustellentauglich: Der RFID-Tag kann auf das jeweilige Gerät geklebt oder angeschraubt werden. Die auf dem Funketikett befindlichen Gerätedaten werden mit dem Handscanner erfasst.