Steinschlaggefahr ausgeschlossen!

KAPPELRODECK, 11.11.2015 - Gefährlicher Steinschlag beim Freischneiden mit oft dramatischen Schäden an Gebäuden oder Fahrzeugen gehört ab sofort der Vergangenheit an. Doch nicht nur im Bereich der Freischneider gibt es neue Innovationen von Pellenc.

City cut-Schneidkopf von Pellenc
Der City Cut-Schneidkopf verhindert die Steinschlaggefahr beim Freischneiden. | Foto: E. Bauer

Fangen wir mit dem City Cut an. Man muss den Sicherheits-Schneidkopf am Akku-Freischneider live gesehen haben. Selbst im steinigen Kiesbett in unmittelbarer Nähe zu Fahrzeugen verhindert der Schneidkopf für den Akku-Freischneider Excelion 2000 dank seiner gegenläufigen Messer das Ausschleudern von Steinen und anderen Gegenständen. Unser kurzes Video zeigt die Arbeitsweise des City Cut Messers bei einer Vorführung auf dem Firmengelände der Deutschland-Zentrale von Pellenc in Kappelrodeck im Schwarzwald. Das Problem ist in der Praxis hinlänglich bekannt. Werden Gegenstände beim Freischneiden von den herkömmlichen rotierenden Schneidfäden oder Messern erfasst, können diese zu gefährlichen Geschossen mutieren. Mit dem innovativen Schneidkopf ist die Gefahr gebannt. Kommune und Dienstleister sind auf der sicheren Seite, wenn ihre Mitarbeiter in heiklen Bereichen arbeiten müssen. Der mit der Fadenspule leicht auswechselbare Schneidkopf wiegt 1,6 kg und kann auch dank seiner flachen Bauweise zur chemiefreien Unkrautbekämpfung auf befestigten Flächen oder in Pflasterfugen verwendet werden. Bei einer Standard-Klingendrehzahl von 600 Umdrehungen pro Minute geht die Arbeit natürlich nicht so schnell wie mit der Fadenspule oder mit dem starren Messer von statten. Gerade aber bei der Unkrautbeseitigung auf Parkplätzen oder nahe am fließenden Verkehr empfiehlt sich der Einsatz des Schneidkopfes. Hinzu kommt die geringere Lärmbelästigung im Vergleich zu motorbetriebenen Sensen. Vorteilhaft ist der Sicherheitskopf besonders auch beim Ausmähen von Baumscheiben. Dank seines Messerschutzes ist eine Verletzung der Baumrinden nahezu ausgeschlossen. Die Schnittbreite des Drehdoppelmessers beträgt 23 cm. Bei seinem Einsatz kann auf ein Nachfüllen der Fadenspule verzichtet werden.

Neue Akkuscheren denken mit

Auch die zwei neuen Pellenc Reb- und Baumscheren können den Profi begeistern, wie unser Video zeigt. Die kleinere Rebschere Vinion ist mit 670 g die leichteste Akkuschere weltweit. Ihr nur 2 cm langer und 117 g schwerer bürstenloser Elektromotor kommt dank permanenter Hochleistungsmagnete auf  21.000 Umdrehungen pro Minute. Dreißig Schnitte in der Minute sind damit mühelos machbar. Die ovale Form des Griffes liegt gut in der Hand, ob beim Rechts- oder Linkshänder. Sensationell ist die optische Fingererkennung durch einen kleinen Sensor am Drücker. Durch die Bewegung des Zeigefingers wird die Klinge in Echtzeit geöffnet oder geschlossen, so als würde man mit der eigenen Hand schneiden. Auch der Öffnungswinkel und die Taktgeschwindigkeit der Klingen lässt sich intuitiv steuern. Ein weiteres Novum ist die Möglichkeit, den Fingerschutz zu Reinigungszwecken mit einem Klick zu öffnen. Der Klingenwechsel lässt sich ebenfalls werkzeuglos in wenigen Sekunden durchführen. Die Rebschere Vinion schneidet Aststärken bis 35 mm, die Baumschere Prunion bis 45 mm, ohne Kraftaufwendung! Der kleine am Gürtel getragene Lithium-Ionen-Akku (820 g) hat eine Kapazität von 150 Wattstunden und ist für neun Stunden professionelle Schnittarbeiten am Stück ausgelegt. Der neue Rückenakku mit 250 Wh (1.680 g) hat sogar einen zusätzlichen Anschluss für ein weiteres Gerät: Beispielsweise rechts die Schere, links die kompakte Akkusäge. Preislich sind die neuen Akkuscheren trotz all dieser Verbesserungen sogar noch günstiger geworden.