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Auch Komatsu leidet in diesem Jahr unter der schlechten Umsatzentwicklung in Asien und Lateinamerika. Dank der günstigen Wechselkursentwicklung zum US-Dollar verdienten die Japaner aber recht ordentlich in Nordamerika. | Foto: Komatsu

Yen-Schwäche: Komatsu verkauft weniger

TOKIO, 12.11.2015 – Komatsu hat von April bis September Umsatzeinbußen hinnehmen müssen. In den ersten sechs Monaten des Fiskaljahres 2015, das am 31. März 2016 endet, sank der Umsatz mit Baumaschinen gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 5,9 Prozent auf 6,63 Milliarden Euro.

Komatsu litt wie andere Branchengrößen unter sinkenden Erlösen im Bergbaugeschäft und dem drastischen Nachfragerückgang in China und anderen Schwellenländern. In China brachen die Umsätze um fast die Hälfte ein, und auch Osteuropa, Lateinamerika, Ozeanien und Afrika verzeichneten Rückgänge zwischen 15 und 20 Prozent. Der Betriebsgewinn ging um 21,2 Prozent auf 735,7 Millionen Euro zurück.

Positiv stechen die Umsätze in Nordamerika hervor. Hier verkaufte Komatsu von April bis September, getrieben von der positiven Entwicklung im Straßen- und Wohnungsbau, 28 Prozent mehr Baumaschinen als im gleichen Zeitraum des Vorjahres und auch mehr als im Heimatmarkt Japan, der leicht um 2,1 Prozent nachgab. Ebenfalls vergleichsweise geringe Rückgänge gab es in Europa mit minus vier Prozent, wo die Umsatzentwicklung allerdings unter der Aufwertung des Yen gegenüber dem Euro litt.

Insgesamt haben sich dadurch in diesem Jahr die Gewichte beim Umsatz wieder stärker hin zu den traditionellen Märkten Japan, Europa und Nordamerika verschoben, wo Komatsu jetzt 50 Prozent seines Umsatzes nach 43 Prozent im letzten Jahr erwirtschaftet. hst