Pipeline-Verlegung: Neuerungen im System „pau wrap“

TROLLENHAGEN, 11.11.2015 – Kein aufwändiges Beschleifen mehr auf der Baustelle bei der Verlegung von Pipelines: Möglich macht das eine Weiterentwicklung des Systems „pau wrap“ der Firma TDC Technical Duroplastic Constructions GmbH.
 

Abreißgewebe wird von der GFK-Umhüllung abgezogen
Kein Beschleifen auf der Baustelle: Nachdem der Korrosionsschutz aufgebracht ist, wird ein Abreißgewebe von den Enden der werkseitigen GFK-Umhüllung abgezogen und schon kann laminiert werden.
Bei der Verlegung von Pipelines war die herkömmliche bauseitige Bearbeitung der Schweißnähte sehr arbeitsintensiv. Die Rohrenden der werkseitig mit GFK umhüllten Rohre mussten bisher aufwändig beschliffen werden - eine staubige, unangenehme Tätigkeit. Wurde diese Arbeit nicht sachgemäß ausgeführt, konnte dies die Umwelt und Gesundheit belasten sowie Schäden an der nachträglichen Schweißnahtbeschichtung nach sich ziehen.
Um die Sicherheit zu erhöhen, die Umwelt zu schonen und die Arbeit zu erleichtern, hat die Firma TDC aus Trollenhagen das Schutzsystem pau wrap in zwei Punkten weiterentwickelt: Zum einen entfällt das Beschleifen. Nachdem der Korrosionsschutz aufgebracht ist, wird ein Abreißgewebe von den Enden der werkseitigen GFK-Umhüllung abgezogen und schon kann laminiert werden. Die Vorteile: Umwelt und Gesundheit werden nicht durch Staub belastet, für die Schweißnahtbeschichtung wird weniger Zeit benötigt, und das spart Kosten auf der Baustelle. Und obwohl der Aufwand im Werk etwas höher ist, sind die Kosten insgesamt geringer im Vergleich zum bisherigen System.
Die zweite Neuerung: Ab sofort bietet TDC optional eine GFK-Beschichtung mit glatter Oberfläche an. bi
GFK-Beschichtung mit glatter Oberfläche
Ab sofort bietet TDC optional eine GFK-Beschichtung mit glatter Oberfläche an. | Fotos: TDC Technical Duroplastic Constructions GmbH