Wohnen auf hohem Niveau in der Bo.Park.Lane

HEIDELBERG, 04.12.2015 – Am Bonifatius-Park in Riedberg ist ein Wohnquartier des gehobenen Sektors entstanden. Die Rohbauten wurden den hohen Ansprüchen an die Qualität entsprechend mit Kalksandstein erstellt. Das Bausystem KS-Quadro ermöglicht ein hohes Maß an gestalterischer, konstruktiver und ausführender Flexibilität.

BoParkLane in Riedberg

Die Bo-Park.Lane: ein neues Wohnquartier in Riedberg direkt am Bonifatius-Park.

Im Nordwesten von Frankfurt liegt Riedberg. Die ehemals landwirtschaftlich genutzte Fläche entwickelt sich aufgrund einer städtebaulichen Entwicklungsmaßnahme der Stadt Frankfurt seit den 1990er Jahren zu einem attraktiven Stadtteil, der sich durch ein wachsendes Bildungsangebot, ausgezeichnete Infrastruktur und hervorragende Verkehrsanbindung auszeichnet. Zahlreiche Einrichtungen der Johann Wolfgang Goethe-Universität und Life-Science-Unternehmen haben sich hier angesiedelt und verleihen dem Riedberg das Flair eines internationalen Wissenschafts- und Technologiestandorts.

Aufwändige Außenanlage

In diesem ansprechenden Umfeld hat die Hanauer Immobiliengesellschaft Bien-Ries ihr fünftes Wohnquartier, die Bo.Park.Lane, errichtet. Es ist in drei Bauabschnitten erstellt worden und besteht aus acht nebeneinanderliegenden, viergeschossigen Stadtvillen. Das gut 10.000 m² große Grundstück hat einen Grünflächenanteil von rund einem Drittel. „Diese in das Quartier landschaftlich integrierten Freiflächen sind von einem Gartenbauarchitekten geplant und gestaltet“, erklärt Architekt Marc Seelmann, der bei Bien-Ries für den architektonischen Entwurf verantwortlich ist. „Die Wege der gemeinschaftlich genutzten Gartenflächen sind mit farbigem, in Acryl gebundenem Glaskies belegt. Bereits durch die Lage des Quartiers und die ausgesuchte Gestaltung der Außenanlage besitzt die Anlage einen hohen Wohnwert und macht sie zu Kaufimmobilien im gehobenen Sektor.“

Außenanlage
Die Wege der gemeinschaftlich genutzten Gartenflächen sind mit farbigem, in Acryl gebundenem Glaskies belegt.

Freier Blick auf die Skyline

Die 99 Wohnungen des Quartiers zeichnen sich durch vielfältige moderne Grundrissformen aus. Das Spektrum reicht von 54 m² großen 2-Zimmer-Wohnungen mit Terrasse und Garten im Erdgeschoss bis hin zu 80 – 115 m² großen 3- und 4-Zimmer-Wohnungen mit Balkonen und Loggien in den oberen Etagen. Highlights sind die bis zu 290 m² großen Penthouse-Wohnungen in den Dachgeschossen. Die Terrassen, Balkone und Dachfreiflächen hat Bien-Ries so platziert, dass sie Käufern und Mietern eine freie Sicht auf den benachbarten Bonifatiuspark oder auf die Frankfurter Skyline erlauben. Abgerundet wird das Wohnangebot durch eine nahezu ebenerdig angeordnete Tiefgarage, die mit einer grünen Böschung bepflanzt ist. Da sich die Wohngeschosse über der höher liegenden Garage befinden, bietet sich selbst von den Wohnungen im Erdgeschoss ein wunderbarer Ausblick auf die umgebende Landschaft.

Erstklassige Ausführung mit Kalksandstein

Auch beim Roh- und Innenausbau legte Bien-Ries größten Wert auf hochwertige Materialien und erstklassige Ausführung. Für sämtliche Außen- und Innenwände kam deshalb massiver Kalksandstein, Bausystem KS-Quadro zum Einsatz.
Bei der architektonischen Gestaltung verzichtete das Hanauer Wohnungsunternehmen auf modische Gestaltung und entschied sich für eine klare, architektonische Linienführung. „Bei der Planung haben wir uns an der geometrischen Urform des Quaders orientiert”, sagt Architekt Seelmann. „Daraus entwickelte sich eine einfache wie auch verblüffend lebendige Komposition, die insbesondere von der Fassade mit ihren raumbildenden Rücksprüngen lebt. Wir haben quasi in die Gebäudegrundform des Quaders unterschiedliche Volumina in Form von Balkonen, Loggien- und Terrassen eingeschnitten, was den Gebäuden ein abwechslungsreiches und außergewöhnliches Aussehen verleiht.“ Unterstützt wird die lineare Gebäudestruktur durch die horizontal und vertikal verlaufenden Fenster. Seelmann: „Das in der Fassade wiederkehrende Spiel mit den rechteckigen geschosshohen Fenstern und den davor gelagerten Schiebeelementen, die in immer wieder neue Positionen gebracht werden können, lässt die Baukörper aus jeder Blickrichtung bewegt erscheinen.“

Wohnquartier BoParkLane

Bewegung schafft das besondere Farbkonzept für das Glas der senkrechten Schiebeläden in Gelb, Blau und Grün. | Fotos: HeidelbergCement AG/Steffen Fuchs

Natürliches Farbkonzept

Unterstützt wird dieser Effekt durch das besondere Farbkonzept für das Glas der senkrechten Schiebeläden. „Mit Gelb, Blau und Grün hat ein Farbdesigner natürliche Farben gewählt, die den Himmel, die Blüten und Pflanzen symbolisieren bzw. deren Farbgebung widerspiegeln. Alles zusammen, die Proportionen der Flächen und Außenanlagen, die Lage der Baukörper und die Farbgestaltung auf den weiß gestrichenen Fassadenflächen stehen in einem kontinuierlichen, spannungsgeladenen Dialog zueinander”, so Seelmann.
Das Wohnkonzept Bo.Park.Lane erfüllt die Anforderungen des KfW-70-Energiestandards. Die Außenwände bestehen in Abhängigkeit der statischen Erfordernisse aus schlankem 15 cm und 24 cm KS-Quadro-Mauerwerk. Durch die Kombination mit einem 15 cm starken Wärmedämmverbundsystem (PS-Hartschaum WLG 035) erreichen die Außenwände U-Werte bis ca. 0,22 W/m²K. Die Kunststofffenster und Fenstertüren weisen mit ihrer 3-fach-Verglasung U-Werte von 1,1 W/m²K auf. Weitere Bestandteile des energetischen Konzepts sind eine thermische Solaranlage auf dem Dach zur Unterstützung der Warmwasseraufbereitung sowie eine kontrollierte Wohnraumlüftung.

Flexibel mit KS-Quadro

Das Bausystem KS-Quadro kann bei allen Arten von Gebäuden eingesetzt werden - von Ein- und Zweifamilienhäusern, Doppel- wie auch Reihenhäusern, für mehrgeschossige Wohnungsbauten bis hin zu gewerblichen und kommunalen Zweckbauten.
Es entspricht dem planerisch problemlos zu handhabenden traditionellen Oktameter-12,5 cm Raster. Vorteile des klaren Baukastenprinzips sind wirtschaftliches Planen, Bauen und Konstruieren und Ausführen sämtlicher Wandlängen im beliebigen Vielfachen von 12,5 cm. Pass- und Sägearbeiten sind nicht notwendig.
KS-Quadro sind jederzeit abrufbar, sodass Vorlaufzeiten in der Disposition nicht erforderlich sind. Darüber hinaus haben Architekten, Bauunternehmer und Bauherren mit KS-Quadro die Möglichkeit kurzfristig umzuplanen, wobei die Änderungen auf der Baustelle sofort umgesetzt werden können. Ein hohes Maß an gestalterischer, konstruktiver und ausführender Flexibilität ist damit gesichert. Dipl.-Ing. Bernd Niebuhr, Fachjournalist, Hannover / bi