Rekord: Über 250.000 Besucher kamen zur BAU 2015

MÜNCHEN, 27.01.2015 – Die BAU hat erstmals die Schallmauer von 250.000 Besuchern durchbrochen. Zu der komplett ausgebuchten Fachmesse kamen an sechs Messetagen 251.200 Besucher, über 16.000 mehr als 2013. Rund 72.000 Besucher kamen aus dem Ausland, das ist ein Plus von 20 Prozent.

Noch nie waren so viele Besucher auf der BAU wie in diesem Jahr. | Foto: Messe München
Randvolle Messehallen, spektakuläre Standbauten und Besucher aus der ganzen Welt: Wer sich seinen Weg durch die 17 Messehallen bahnte, musste sich durch Menschenmassen kämpfen. Die Hallen waren vom ersten Tag an voll. Für Messe-Geschäftsführer Dr. Reinhard Pfeiffer hat die BAU die Erwartungen der Aussteller und Besucher deutlich übertroffen: „Die BAU hat sich mit den neuen Rekordzahlen jetzt auch eindeutig als Leitmesse außerhalb der EU herauskristallisiert. Das zeigt sich an dem starken Besucherzuwachs aus Ländern wie der Türkei, China oder Saudi-Arabien.“
China und Südkorea gehörten zu den Ländern mit den stärksten Anstiegen. Auch aus Nahost, insbesondere aus Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten kamen erheblich mehr Besucher als 2013. Mit 3.694 Besuchern (2013: 2.402) liegt die Türkei hinter Italien auf Platz vier der besucherstärksten Länder.
Traditionell starke EU-Länder wie Österreich (11.923), Belgien (1.330), die Niederlande (1.450), Slowenien (2.362), Polen (2.578), die Tschechische Republik (2.381) und Großbritannien (1.536) legten ebenfalls noch einmal deutlich zu.
Die Aussteller, obgleich verwöhnt von vergangenen Veranstaltungen, zeigten sich beeindruckt von dem anhaltenden Besucherstrom. Viele berichteten von zweistelligen Zuwächsen bei den Kontakten. „Jeder Tag war ein Best-Of, besser als bei allen bisherigen Veranstaltungen“, erklärte Martin Möllmann, Direktor bei Dyckerhoff. Ähnlich äußerte sich Michael Wiessner, Vorstand Vertrieb und Marketing von Saint-Gobain Isover: „Positiv überrascht sind wir von der hohen Besucherfrequenz vom ersten Messetag an. Wir hoffen, möglichst viel von der Euphorie, die wir auf der diesjährigen BAU gespürt haben, ins Tagesgeschäft mitnehmen zu können.“ Auch Bernard Gualdi, Leiter Unternehmenskommunikation bei Braas, berichtete von einem „großen Besucherandrang gleich am ersten Tag.“
Internationales Publikum am Stand von Kemper System | Foto: bb/bi
Die noch einmal gestiegene Internationalität der BAU spiegelt sich nicht nur in Zahlen, sondern auch im Feedback vieler Aussteller wider. Dorma-Chef Thomas Wagner: „Die Resonanz war in jeder Hinsicht überwältigend. Knapp 50 Prozent unserer Gäste am Stand kamen aus dem Ausland. Bereits nach dem vierten Messetag konnten wir knapp zehn Prozent mehr Messekontakte verbuchen als 2013. Für uns war die BAU ein absoluter Erfolg.“ Für Thomas Lauritzen von Schüco ist die BAU „für die Baubranche mittlerweile das, was die IAA für die Automobilindustrie ist.“ Schwer beeindruckt zeigten sich auch viele internationale Aussteller, vor allem die Unternehmen aus China. „Positiv überrascht waren wir von der Gesprächsqualität und dass es direkt zu Vertragsabschlüssen kam“, berichtete beispielsweise Scott Lee, Marketing Direktor Guangdong Fenglu Aluminium: „Wir werden definitiv 2017 wieder teilnehmen und auch in China für die BAU werben.“
Bei der Gesamtbewertung der BAU gibt es kaum noch Luft nach oben. Sie wird von fast allen Ausstellern (97 Prozent) mit “ausgezeichnet bis gut“ beurteilt. Die neuen Öffnungszeiten wurden sehr positiv bewertet, 85 Prozent sind damit zufrieden. Vor zwei Jahren, als die BAU noch eine halbe Stunde später, nämlich um 18:30 Uhr schloss, lag dieser Wert noch bei 52 Prozent. Keine Änderungen gab es bei der Einschätzung der aktuellen wirtschaftlichen Situation. 81 Prozent der Aussteller, exakt so viele wie vor zwei Jahren, sehen sie positiv.
Die Bewertung der Messe durch die Besucher blieb stabil auf sehr hohem Niveau. Auch hier gilt: Steigerungen sind kaum möglich. 98 Prozent der Besucher bewerteten die BAU mit „ausgezeichnet bis gut“, 97 Prozent wollen in zwei Jahren wieder kommen.
bi