Keine Angst vor Minusgraden:

Franken Maxit entwickelt Wintermörtel

AZENDORF, 17.03.2016 – Die Putz- und Mörtelspezialisten von Franken Maxit entwickeln derzeit einen kälteresistenten Klebe- und Armierungsmörtel. Er soll auch bei Frost verarbeitbar sein und die korrekte Montage von Wärmedämm-Verbundsystemen und Armierungslage auch in der kalten Jahreszeit sichern.

Franken Maxit auf der BAU 2015
Die Forschungs- und Entwicklungsabteilung von Franken Maxit war wieder fleißig. Mörtel und Putze mit Multieffekt sind ihre Spezialität. Jetzt ist ein Wintermörtel kurz vor der Marktreife. | Foto: bi/Brinkmeier
Wintermörtel von Franken Maxit

Der „maxit multi 292 Eis“ wird durch seine
erweiterte Rezeptur bei bis zu -10 Grad
Celsius verarbeitungssicher sein. | Foto:
Franken maxit

Temperaturgefälle als ernstzunehmender Risikofaktor auf der Baustelle: Besonders im Frühjahr und Herbst wirken sich Witterungsänderungen mit nächtlichem Frost negativ auf die Materialeigenschaften mancher Baustoffe aus. Im Ernstfall entstehen teure Baumängel. Franken Maxit (Azendorf) entwickelt für die Wintersaison 2016/17 den kälteresistenten Klebe- und Armierungsmörtel „maxit multi 292 Eis“. Er ist bei bis zu minus 10 Grad Celsius verarbeitungssicher. „Dank einer erweiterten Rezeptur unseres verarbeitungsfreundlichen ‚maxit multi 292‘ wird es möglich, Mörtel bei bis zu minus 10 Grad Celsius zu verarbeiten“, erklärt Entwicklungsleiter Friedbert Scharfe. „Auf diese Weise können wir die Bausaison spürbar verlängern.“ Der rein mineralische Mörtel härtet so schnell aus, wie er abkühlt – und bleibt dabei unempfindlich gegen Frost.
„Der Wintermörtel ist bei den Verarbeitern auf der FARBE auf großes Interesse gestoßen“, so Reinhard Tyrok, Marketingleiter bei Franken Maxit. Auf der Fachmesse Farbe, Ausbau und Fassade Anfang März hatte Franken Maxit die Entwicklung erstmals in der Öffentlichkeit vorgestellt, auch wenn sie laut Tyrok erst „nahezu fertig“ ist.

Wertvolle Zeit nutzen

Dämmplatten und Armierungsauflagen können in der Regel bis 5 Grad Celsius angebracht werden. Darunterliegende Temperaturen verzögern jedoch das Abbindeverhalten herkömmlicher Klebe- und Armierungsmörtel. Besonders in Kombination mit hoher Luftfeuchtigkeit von über 80 Prozent verlängert sich die Zeit bis zur völligen Durchhärtung. Das macht den Baustoff anfällig für Schimmel und Frost. Im schlechtesten Fall führen diese zu einem Versagen des Haftverbundes und damit zu kostenintensiven Bauschäden. Der neue Winter-Klebe- und Armierungsmörtel „maxit multi 292 Eis“ erhält seine Verarbeitungseigenschaften auch bei frostigen Temperaturen und stark abgekühlten Baukörpern. Damit schafft er mehr Raum für Terminbauten und höhere Flexibilität bei plötzlichen Witterungsänderungen.

Frostschutz für mehr Sicherheit

Nach Ende des Forschungsprojektes wird der Mörtel in einer speziellen Mischmaschine auf der Baustelle mit Wasser angerührt – die Entwickler sind zurzeit noch im Gespräch mit verschiedenen Herstellern für den Mischer. Durch freiwerdende Hydrationsenergie entsteht dabei ein handwarmes Materialgemisch. Dieser angenehme Nebeneffekt kommt bei niedrigen Temperaturen vor allem dem Verarbeiter zugute. Nach dem Auftrag auf die Bauteile kühlt der Mörtel langsam aus – und erhärtet gleichzeitig Schritt für Schritt. Friedbert Scharfe: „Der ‚maxit multi 292 Eis‘ kann voraussichtlich ab der Wintersaison 2016/17 geliefert werden.“

Nähere Informationen zum Entwicklungsprojekt „Wintermörtel“ erhalten Bauunternehmer und Planer bei Franken Maxit per Telefon 09220-180 oder eMail an info@franken-maxit.de. bi