Erster Cat-M-Serie-Radlader ausgeliefert

GARCHING BEI MÜNCHEN, 13.01.2015 – Mitte 2014 stellte Caterpillar die Radlader der M-Serie auf der Conexpo in Las Vegas vor – nun sind die ersten Vertreter in Deutschland eingetroffen. In Baden soll ein Radlader 966M das Laden von Schüttgütern im Kieswerk Riegel produktiver machen.

Während vorher zwei Cat Radlader die Ladearbeiten ausführten, soll es nun hauptsächlich der neue 966M richten. | Fotos: Zeppelin

Hier am Kaiserstuhl werden Sand und Kies der Korngrößen 0 bis 63 Millimeter in sämtlichen Gemischen und Einzelfraktionen produziert. Vor zwei Jahren investierte die Vogel-Bau-Gruppe, die das Kieswerk betreibt, in eine Asphalt-Mischanlage und eine neue Edelsplitt-Anlage, um die Edelsplitte wirtschaftlich vor Ort zu produzieren.

Während vorher zwei Cat Radlader die Ladearbeiten ausführten, soll es nun hauptsächlich einer richten: der neue Cat 966M. Sein kleinerer Gegenspieler, ein Cat 950G älterer Bauart, soll seinen Anteil auf 20 Prozent herunterfahren, um Lohnkosten zu sparen. Bernd Kopf, Geschäftsführender Gesellschafter der Unternehmensgruppe Vogel-Bau, legt großen Wert auf den Spritverbrauch seines Maschinenparks: „Das Thema ist für uns immens wichtig und auch immer wieder der Anstoß für Investitionen.“

Als einer der ersten Anwender erhielt das Kieswerk Riegel einen Cat-Radlader der neuen M-Serie: (von links) Chef der Zeppelin Baumaschinen Michael Heidemann, Chef der Vogel-Bau-Gruppe Bernd Kopf, Betriebsleiter Franz Futterer, MTA-Leiter Thomas Wenz, Zeppelin Vertriebsdirektor Jürgen Blattmann und Zeppelin Gebrauchtmaschinenmanager Reinhold Pauli.

Durch Verbesserungen an Achsen und Hydraulik verbrauchen die neuen M-Serie-Radlader im Durchschnitt zehn Prozent weniger Kraftstoff als ihre Vorgängermodelle der K-Serie; die Harnstoffeinspritzung des 24 Tonnen schweren Cat-Radladers trägt ihren Teil zu dieser Ersparnis bei.

Damit die Fahrer produktiv und möglichst ermüdungsfrei mit den Maschinen arbeiten können, sind diese mit Komfortmerkmalen wie luftgefederten, ergonomischen Sitzen, einer Klimaanlage oder einer hydraulischen Schwingungsdämpfung ausgestattet. Und auch die niedrigen Geräuschpegel in und außerhalb der Kabine kommen bei den Riegel-Mitarbeitern gut an.

„Was unseren Mitarbeitern noch gefällt und wirklich gut gelöst wurde, ist die Fahrertür, die vom Boden aus geöffnet werden kann“, sagt MTA-Leiter Thomas Wenz. „Damit wird der Einstieg sicherer. Wenn man bedenkt, dass beim Ein- und Aussteigen eigentlich die meisten Unfälle passieren, dann weiß man erst, welchen Stellenwert solche Features haben.“

Die Gasdruckfeder öffnet dann die Tür, während der Fahrer noch sicher auf dem Boden steht. Die Stufen führen nun weniger steil zur Fahrerkabine und gleichen dadurch mehr einer Treppe als einer Leiter. Die Haltegriffe sind so positioniert, dass es keine Ausreden mehr gibt, die sichere Dreipunkt-Steigmethode zu umgehen. hst