VDBUM-Seminar 2015: Baubranche tauscht sich aus

STUHR, 15.01.2015 – Vom 24. bis 27. Februar 2015 findet in Kassel das 44. VDBUM-Seminar statt. Im Ablauf leicht modifiziert präsentiert sich die wichtigste und größte Veranstaltung des Verbandes der Baubranche, Umwelt- und Maschinentechnik wieder als große Plattform für den Wissenstransfer.

Mit einem breitgefächerten Programm lockte der VDBUM beim letzten Seminar rund 800 Teilnehmer nach Kassel. | Foto: VDBUM
Der Bundesvorsitzende der FDP Chris-
tian Lindner hält die Eröffnungsrede
beim VDBUM-Seminar am 24. Februar.
| Foto: Büro Lindner

Den Wechsel nach über vierzig Jahren von Braunlage nach Kassel haben die Mitglieder positiv aufgenommen. Das Hotel „La Strada“ bewährte sich bei seiner Premiere im vergangenen Jahr durch die großzügigen Räumlichkeiten und die verkehrstechnisch optimal erreichbare, zentrale Lage. Die zahlreichen Tagungsräume lassen ein noch vielfältigeres Programm zu, die großzügige Ausstellungfläche bietet viel Raum für eine übersichtliche Platzierung der Infostände.

In diesem Jahr kehrt der Verband wieder zu dem noch aus Braunlage gewohnten Zeitplan zurück: Nach der Eröffnung am Dienstagabend haben die Teilnehmer drei Tage lang Zeit für Vorträge, Seminare und Workshops bis zum Seminarende am Freitagmittag. Für alle, die danach noch bleiben wollen, bietet die After-Work-Party am Freitagabend einen angenehmen Rahmen für Gespräche im Kollegenkreis.

Informieren und Networken
Das Seminarprogramm läuft am Mittwoch und Donnerstag jeweils dreizügig ab, während der Freitag sogar vierzügig angelegt ist, um eine noch größere Themenvielfalt anbieten zu können. Dazwischen bleibt auch wieder reichlich Raum zum Networking. In den Kaffeepausen zwischen den einzelnen Vorträgen, aber besonders bei den ebenso unterhaltsam wie informativ angelegten Abendveranstaltungen finden die Teilnehmer Gelegenheit, bestehende Kontakte zur pflegen und zu vertiefen und neue Kontakte zu knüpfen.

„Hier treffen sich die Geschäftsführer und leitenden Mitarbeiter der Bauunternehmen, der Baumaschinenhersteller und -händler, der Spitzenverbände und Interessenvertretungen zum Erfahrungsaustausch“, sagt VDBUM-Geschäftsführer Dieter Schnittjer. „Wer sich ein komprimiertes Bild von der Stimmung und den neuesten Entwicklungen in dieser Branche machen will, kommt an einem Besuch in Kassel nicht vorbei.“

Bauthemen von A bis V
Unter dem diesjährigen Motto „Der Bauprozess im Fokus“ gliedert sich das Seminarprogramm in insgesamt sechs Sequenzen, die zur einfacheren Orientierung für die Teilnehmer im Programm jeweils mit einem Großbuchstaben gekennzeichnet sind. V steht hierbei für Verkehrswegebau, H für Hochbau, M für Motoren- und Antriebstechnik, T für Telematik, F für Forschung und schließlich A für Allgemeine Themen. Die Teilnehmer können sich aus den einzelnen Fachvorträgen und Workshops das eigene Tagungsprogramm individuell nach dem persönlichen Interesse zusammenstellen. Die Anmeldung ist ganz einfach auf der VDBUM-website möglich.

VDBUM-Förderpreis zum dritten Mal vergeben
Verschiedene Veranstaltungen beschäftigen sich mit Zukunftstechnologien wie den RFID-Einsatz und Telematik-Anwendungen. Mit einem eigenen Block „Forschung trifft Praxis“ will der VDBUM einen wissenschaftlichen Schwerpunkt setzen neben den anderen eher praxisorientierten Sequenzen. Hier berichten Wissenschaftler der TU München, der FH Köln und der Bergischen Universität Wuppertal über ihre aktuellen Forschungsarbeiten mit Bau- und Baumaschinenbezug.

In diesen Zusammenhang gehört auch der VDBUM-Förderpreis, der am Mittwoch im Rahmen der Abendveranstaltung vergeben wird. Es ist bereits das dritte Mal, dass der VDBUM damit innovative Ideen aus Wissenschaft und Praxis auszeichnet. Die Anzahl der Einreichungen hat sich vervielfacht. hst

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