bi-GaLaBau Green Award für weltweit ersten Akkustampfer

NÜRNBERG, 23.09.2014 - Die Wacker Neuson Group hat für ihren Akkustampfer AS 50 den bi-GaLaBau Green Award auf der Fachmesse GaLaBau 2014 erhalten. Der AS 50 arbeitet kabellos und emissionsfrei und ist dabei so leistungsfähig wie ein Benziner.

Cem Peksaglam, Vorstandsvorsitzender von Wacker Neuson (l.) freut sich über den bi-GaLaBau Green Award für den weltweit ersten Akkustampfer, überreicht durch Erwin Bauer, Chefredakteur bi-GaLaBau, am Messestand in Nürnberg. | Foto: Sonja Bauer
Mit dem ersten emissionsfrei und kabellos arbeiteten Stampfer betritt die Wacker Neuson Group ein neues Technologiefeld, das die Abkehr von der fossilen Verbrennung in der Baumaschinenbranche einleiten könnte. Der Grund: Der Akkustampfer AS 50 hat dieselbe Verdichtungsleistung wie sein Pendant BS 50 mit Verbrennungsmotor. Der Mehrwert: Bei Einsätzen in Gräben oder innerhalb von Gebäuden lässt sich das Gerät mit Nullemission betreiben. Das erweitert nicht nur sein Einsatzspektrum, sondern schützt vor allem die Gesundheit der Anwender.

Der emissionsfreie Stampfer lässt sich mit einer Akkuladung rund 20 Minuten am Stück einsetzen, wie Oliver Kolmar, Produktmanager bei Wacker Neuson bestätigt. Doch selbst dann kann sofort damit weiter "gewackert" werden. Denn der Einschiebeakku lässt sich mit nur wenigen Handgriffen gegen einen geladenen Akku austauschen. Die niedrigen Betriebskosten ergeben sich nicht nur aus dem Preisvorteil gegenüber Benzin, sondern auch aus dem Wegfall typischer Wartungsarbeiten herkömmlicher Stampfer wie Öl- und Filterwechsel.
Die verwendeten Elektromotoren haben sich seit Langem bei anderen, in Gebäuden eingesetzten Geräten von Wacker Neuson bewährt. Allein durch den Einsatz von Strom anstelle fossiler Kraftstoffe lassen sich laut Herstellerangaben rund 63 Prozent im Betrieb einsparen. Da haben sich selbst die rund 2.000 Euro Mehrkosten für den Akku schnell amortisiert. Für die baustellentaugliche Lithium-Eisenphospat-Batterie gibt Wacker Neuson volle 1.500 Ladezyklen an. Der Clou dabei: Selbst danach stehen immer noch 80 Prozent der ursprünglichen Akku-Kapazität zur Verfügung. Das Unternehmen unterstreicht damit seine neue Eco-Strategie, welche Wirtschaftlichkeit und Klimaschutz miteinander vereint. Der Akkustampfer AS 50 und der ebenfalls akkubetriebene AS 30 sollen bereits ab Anfang 2015 in Deutschland verfügbar sein. eb