Mähroboter – Geschäfts-Chancen für GaLaBauer

KIEL/VEITSHÖCHHEIM, 11.03.2015 – Mähroboter werden bei Gartenbesitzern immer beliebter und bieten ein lukratives Geschäftsfeld für Garten- und Landschaftsbauer. Das verdeutlichte Nikolai Kendzia von der Bayerischen Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau auf den Veitshöchheimer Landespflegetagen.

Von Erwin Bauer, Heideck

An der LWG Veitshöchheim wurde Automower 320 von Husqvarna auf Herz und Nieren getestet. | Fotos: N. Kendzia
Mit speziellen Schlitzgeräten erweist sich auch die
kreisrunde Verlegung des Induktionskabels als Kinderspiel.
High-tech für den Garten wird zunehmend nachgefragt, weil es viele Gartenbesitzer einfach bequemer haben wollen. Herausragendes Beispiel dafür ist der automatische Garten. "Machen lassen, statt selbst zu tun" lautet das Motto. Dabei geht es trotz moderner Technik keineswegs ohne Pflege. Vielfach steigt der Wartungsaufwand sogar, je mehr Technik im Garten verbaut wird. Das genau kann die Chance für den GaLaBauer sein, der daraus ein Konzept für seine Kunden schnürt.

Mit der Installation eines Mähroboters lässt sich bares Geld verdienen. Die Kosten für die notwendigen Vorarbeiten können ein Mehrfaches des Kaufpreises für den Robotermäher selbst ausmachen. Dies verdeutlichte Nikolai Kendzia von der Bayerischen Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau bei seinem Vortrag über den Mähroboter-Praxistest auf den 47. Veitshöchheimer Landespflegetagen.
Abgesehen von der Kabelverlegung müssen bestehende Gärten in der Regel erst einmal robotertauglich gemacht werden, bevor ein solcher überhaupt eingesetzt werden kann. Bei Neuanlage des automatischen Gartens werden diese Voraussetzungen gleich mit eingeplant. Rasenroboter brauchen neben einer Ladestation überfahrbare Randbereiche, aus denen sie beim Mähen der Ränder ohne zu Straucheln auf die Grasfläche zurückkehren können. Der Clou: Bei der erforderlichen Einwinterung der Robotermäher können GaLaBauer weitere Zusatzaufträge bei ihren Kunden generieren. Warum sollten sie also dieses florierende Geschäftsfeld anderen Branchen überlassen?
 
Den ausführlichen Bericht über das Referat von Diplom-Ingenieur Nikolai Kendzia zum Thema "Automation im Garten nutzen" mit einem Interview lesen Sie in der aktuellen Ausgabe der bi GaLaBau 3-2015. eb