DAV-Informationsveranstaltung:

Asphaltanwendungen in der Praxis

BONN, 05.02.2015 - Der Deutsche Asphaltverband (DAV) setzt im März und April seine Veranstaltungsreihe für Vertreter von Ingenieurbüros, Kommunen und Gemeinden fort. Die Vortrags- und Diskussionsveranstaltungen unter dem Motto „Asphaltanwendungen in der Praxis“ finden in Neumünster, Nürnberg, Potsdam und Essen statt.

Das fachmännische Schließen von Aufgrabungen ist eines der Themen in der Frühjahrsstaffel der DAV-Informationsveranstaltungen.
Ziel ist es, mittels vier Vorträgen praktische Tipps für die Planung und die Ausführung von Asphaltarbeiten zu geben. Im Fokus der Frühjahrsstaffel stehen die Themen „Asphalt für hochbelastete Flächen“, „Erhaltung nach ZTV BEA-StB“, „Aufgrabungen – Der Leitfaden“ sowie „Kontrollprüfungen, warum und wie?“. Die für die Teilnehmer kostenlosen Tagungen finden im Frühjahr in Neumünster (17.3.), Nürnberg (26.3.) Potsdam (14.4.) und Essen (21.4.) statt.
Im Straßenbau dienen Kontrollprüfungen der Qualitätssicherung. Mit ihnen stellt der Auftraggeber fest, ob die Güteeigenschaften der Baustoffe, Baustoffgemische und der fertigen Leistung den vertraglichen Anforderungen entsprechen. Ihre Ergebnisse sind die wesentliche Grundlage für die Abnahme und die Abrechnung. Was genau Kontrollprüfungen sind und warum sie so wichtig sind, vermittelt der Vortrag „Kontrollprüfungen – Warum und wie?“.

Dabei nimmt vor allem im kommunalen Bereich die Straßenerhaltung einen immer wichtigeren Platz ein. Straßenschäden, wie beispielsweise Schlaglöcher, können nur auf bereits vorgeschädigten Verkehrswegen, etwa Risse, entstehen. Mittels regelmäßiger Erhaltung können diese Vorschädigungen effizient und kostengünstig behoben werden. Einen Überblick über die bauliche Erhaltung nach den ZTV BEA-StB und ihre Wirkung vermittelt der Vortrag „Erhaltung nach ZTV BEA-StB“.
Rund 5.000 Besucher nahmen an den bisherigen DAV-Informationsveranstaltungen teil. | Fotos: Deutscher Asphaltverband
Neben einer regelmäßigen Erhaltung sorgt vor allem der fachmännische Umgang mit Aufgrabungen für dauerhafte Straßen. Denn Aufgrabungen können, vor allem wenn sie nicht richtig ausgeführt werden, zu einer Schwachstelle für die geschlossene Asphaltdecke werden. Das hat unter Umständen Risse, Aufbrüche und Schlaglöcher zur Folge. Deshalb gehört das Schließen von Aufgrabungen für die Baulastträger zu den großen Herausforderungen. In dem Vortrag „Aufgrabungen – Der neue Leitfaden“ werden der überarbeitete Leitfaden des DAV zu diesem Thema vorgestellt und Tipps für das fachgerechte Schließen von Aufgrabungen gegeben.

Ob in Kreisverkehren oder bei Busbuchten: Verkehrsflächen mit besonderer Belastung der Straßenkonstruktion durch Reibungs- und Schubkräfte fordern besondere Lösungen. Dass Asphalt auch extremen Belastungen standhalten kann, zeigt der Vortrag „Asphalt für hochbelastete Flächen“.

Als Vortragende wurden kompetente Vertreter aus Forschung und Praxis gewonnen. Nähere Informationen und Anmeldung innerhalb der Rubrik Termine unter www.asphaltberatung.de