Liebherr: Erste XPower-Radlader ausgeliefert

HAMBURG/BISCHOFSHOFEN, 23.05.2016 – Die RBS Kiesgewinnung GmbH & Co. KG erweitert ihre Flotte mit drei neuen Liebherr-Radladern L 566 XPower. Vertreter des Liebherr-Werks und der Hamburger Niederlassung übergaben persönlich die Geräte, die bei der Verladung von Sand und Kies im Einsatz sind.

Liebherr-XPower-Radlader bei RBS Kiesgewinnung in Hamburg
Ein Liebherr-Radlader L 566 XPower fährt Schwemmsand, den ein Saugbagger aus dem See gewinnt, auf Halde.
Das Hamburger Sand- und Kieswerk der RBS Kiesgewinnung GmbH & Co. KG ist ein Nassbetrieb. Ein Saugbagger gewinnt das Sand- und Kiesgemisch aus dem See,
Radlader transportieren es zu Halden, um es dort zwischenzulagern. Diese Tätigkeiten übernehmen zukünftig die neuen L 566 XPower®. Jeder Liebherr-Radlader des Hamburger Traditionsunternehmens schlägt bei diesen Tätigkeiten täglich bis zu 3.000 Tonnen Sand und Kies um.

Maximale Effizienz im Sand- und Kieswerk

Im Werksgelände der RBS Kiesgewinnung GmbH & Co. KG legen die Radlader zwischen den Ladetätigkeiten lange Fahrwege zurück. Hier kommen die Vorzüge des leistungsverzweigten Liebherr-XPower Fahrantriebs zum Tragen: Er vereint den für das kurze Ladespiel optimalen hydrostatischen Antrieb mit dem mechanischen Antrieb, dessen Vorteile bei langen Distanzen und Bergfahrten zum Tragen kommen. Durch die Kombination beider Antriebsarten in einem Radlader wird in jedem Einsatzbereich der bestmögliche Kraftstoffverbrauch erzielt. „Im harten Einsatz in unserem Sand- und Kieswerk verbrauchen unsere neuen XPower-Radlader bei voller Leistung bis zu 30 Prozent weniger Treibstoff pro Betriebsstunde als das Vorgängermodell“, sagt Buhk.
Übergabe der Liebherr-XPower-Radlader an die Firma RBS, Hamburg
Von links nach rechts: Thomas Koll und Boris Lehnert (Liebherr-Baumaschinen Vertriebs- und Service GmbH, Niederlassung Hamburg), Andreas Buhk und zwei seiner Maschinenführer (RBS Kiesgewinnung GmbH & Co. KG) und Mario Bican (Liebherr-Werk Bischofshofen GmbH) bei der Maschinenübergabe. | Fotos: Liebherr

Verstärktes Hubgerüst und optimierte Schaufeln

Bei RBS sind die Radlader 240 Tage im Jahr und bis zu zwölf Stunden täglich im Einsatz. Da die Liebherr-Radlader hier nasses und sehr kompaktes Schüttgut umschlagen, ist die verstärkte Z-Kinematik der L 566 XPower ideal für den Einsatz bei RBS geeignet. Sie bietet im Vergleich zur Vorgängergeneration um bis zu 20 Prozent höhere Ausbrechkräfte. Passend zu den Verbesserungen am Hubgerüst hat Liebherr das Schaufeldesign überarbeitet. Die optimierten Schaufeln dringen besser in das Material ein und ermöglichen ein schnelles und effizientes Befüllen.

Unterstützt wird die hohe Ladekapazität auch von der Einbaulage der Komponenten. Liebherr verbaut schwere Komponenten, etwa den Motor, ganz hinten im Heck. Dadurch verlagert sich der Schwerpunkt in den hinteren Bereich des Radladers, sodass auf zusätzlichen Ballast verzichtet werden kann. Diese ideale Gewichtsverteilung führt zu hohen Kipplasten und zu mehr Umschlagleistung pro Betriebsstunde.

Prototyp überzeugte im Test

Die Katze im Sack musste RBS nicht kaufen: Während der Entwicklungsphase der Großradlader testete das Unternehmen bereits einen Prototyp des L 576 XPower, der es mit seiner Zuverlässigkeit und seiner Treibstoffeffizienz überzeugte. „Wir hatten bei über 5.500 Teststunden nicht einen einzigen Ausfall“, so das Resümee von Firmeneigentümer und Geschäftsführer Andreas Buhk. Die maßgeblichen Hauptkomponenten, etwa das leistungsverzweigte Getriebe oder die größeren Achsen, haben sich als besonders robust erwiesen. Die positive Testphase war für Buhk ausschlaggebend für den Kauf der drei neuen L 566 XPower. Außerdem schätzt der langjährige Geschäftsführer und Eigentümer den direkten Kontakt zu Liebherr: „Nur so ist es möglich, die Maschinen genau auf unsere Anforderungen und Wünsche abzustimmen.“

Firmeneigentümer und Geschäftsführer Andreas Buhk vertraut seit über 30 Jahren auf Liebherr-Maschinen. Wie die Firmengruppe Liebherr ist die RBS-Kiesgewinnung GmbH & Co. KG ein familiengeführtes Traditionsunternehmen. Der Familienbetrieb besteht seit seiner Gründung im Jahre 1912 in der vierten Generation. Das Unternehmen hat sich mit fünf Standorten im Großraum Hamburg auf ausgewählte Baumaterialien und Dienstleistungen spezialisiert.