Führungsriege Einer.Alles.Sauber

Harmonische Übergabe an die junge Generation beim Franchise-System Einer.Alles.Sauber (von links): Die ehemaligen Vorstände Josef Berchtold und Paul Meyer übergeben die Geschäfte an Matthias Mester (neuer Vorstand) und Daniel Samol (Marketingchef)

Franchise-Partner übernehmen Mehrheit bei Einer.Alles.Sauber

MESCHEDE, 19.05.2016 – Das größte Franchise-System im Modernisierungs-Bauhandwerk, die Einer.Alles.Sauber.-AG, überträgt die Mehrheit ihrer Anteile an ihre Franchise-Partner. Zum 1. Juni geben die Gründer und bisherigen Vorstände, Paul Meyer und Josef Berchtold, ihre Posten ab.

Es ist ein außergewöhnlicher Führungswechsel: 60 Prozent der Gesellschaftsanteile werden von 51 Franchise-Partnern übernommen, die restlichen 40 Prozent bleiben in der Hand der Gründer. „Wir haben gemeinsam mit den Partnern überlegt, wie wir die Nachfolge sinnvoll und nachhaltig gestalten können, die jetzige Lösung fanden schließlich alle am besten“, erklärt Josef Berchtold. Das auf die Modernisierung von Eigenheimen spezialisierte System wird künftig vom neuen Vorstand Matthias Mester geführt.

Modernisierung aus einer Hand zum Festpreis

Gemeinsam mit dem Marketingexperten Paul Meyer (Leer) gründete der Schreinermeister und Betriebsberater 1997 die Einer.Alles.Sauber.-GmbH mit Firmensitz in Senden (bei Ulm). Geschäftsinhalt ist die staubfreie Modernisierung von bewohnten Eigenheimen zum garantierten Festpreis. Alle Partner sind Betriebe aus den Branchen Zimmerer, Bau, Stuckateur und Dachdecker, die ihren Kunden eine komplette Modernisierungsleistung aus einer Hand zum garantieren Festpreis anbieten. Die Kernkompetenz der Geselllschaft liegt vor allem in den Bereichen Marketing und Kalkulation: Dank eines ausgeklügelten Systems zur Kundengewinnung, Auftragsabwicklung und Stundensatzberechnung können die Partner zielgenau ihre Wunschkunden in der Region ansprechen und mit ihrem Servicepaket deutlich über dem Branchendurchschnitt liegende Preise realisieren.

 

Wachstum und Auszeichnungen

Die Erfolgsstory des Systems begann mit Stuckateurmeister Hubert Wetzel (Villingen-Schwenningen), der für das innovative Konzept der kompletten Modernisierungsleistung aus einer Hand, 1997 mit dem „Marketingpreis des Deutschen Handwerks“ vom Wirtschaftblatt handwerk magazin (München) und Mercedes Benz ausgezeichnet wurde. Nach der Aufbauphase wurde Einer.Alles.Sauber. 2008 Vollmitglied beim Deutschen Franchiseverband (DFV) in Berlin. Noch im gleichen Jahr erhielt das System den Gold-Award des DFV für das System mit der höchsten Partnerzufriedenheit. Für das Qualitäts- und Dienstleistungskonzept inklusive maßgeschneidertem Marketing und individueller Partnerberatung gab es 2010 den Strategiepreis des „Deutschen Strategie Forums“, 2012 folgte erneut der Gold-Award des DFV.
Aktuell zählt die Einer.Alles.Sauber.-GmbH 100 Partner, die zusammen 900 Mitarbeiter beschäftigen; der Gruppenumsatz liegt nach eigenen Angaben jährlich bei 105 Millionen Euro. Vorstand Matthias Mester, der die Aufgaben von Josef Berchtold übernommen hat, führt die Geschäftsstelle in Meschede gemeinsam mit Daniel Samol, der den bisher von Paul Meyer verantworteten Marketingbereich übernimmt. Im sechsköpfigen Aufsichtsrat sind neben Firmengründer Josef Berchtold mit den Zimmermeistern Florian Hauser (Hopferau), Rainer Milkau (Mühlheim) und Bernd König (Lindenberg) drei -Partnerbetriebe vertreten. bi