Klimahain 99: Erster Pflanzabschnitt abgeschlossen

NÜRNBERG, 08.12.2014 – "Bergfest" beim Klimahain 99: Der erste Pflanzabschnitt ist fertiggestellt. Den letzten Baum des ersten Klimahains der Stadt Nürnberg setzte der Zweite Bürgermeister Christian Vogel. Jetzt wird eine Fläche für den zweiten Teil gesucht.

Bürgermeister Vogel pflanzte den 56. Baum. Er will eine städtische Grünfläche für die restlichen 43 Klimabäume organisieren. | Fotos: C2tree
bi-GaLaBau Chefredakteur Erwin Bauer, Initiator des C2tree Klimabaum-Projektes, freute sich, am Mittwoch den 26. November den ersten Pflanzabschnitt des Klimahain 99 im Beisein zahlreicher Sponsoren und Unterstützer abschließen zu können. In seiner Begrüßungsrede bedankte er sich insbesondere bei allen Baumpatenfirmen, mit deren Spende insgesamt 56 ausgewählte Klimabäume gepflanzt werden konnten. Es handelt sich um trockenheitsverträgliche und spätfrostrestistente Baumarten, darunter Ungarische Eiche, Amberbaum, Baumhasel, Ginkgo, Straßenesche, Kobushi-Magnolie, Zürgelbaum, Rotahorn, Silberlinde und Vogelkirsche. Sie sollen vor allem extremen Klimaschwankungen, die künftig verstärkt erwartet werden, besser gewappnet sein, so das Ziel der privaten Klimaschutzinitiative. Die stattlichen Bäume mit Stammumfängen zwischen 30 und 40 cm wurden alle von der Baumschule Lappen aus dem niederrheinischen Nettetal in bester Baumschulqualität zu Sonderkonditionen geliefert. Auch die ausführende Pflanzfirma, die Opitz Großbaumverpflanzung, die die Bäume zudem drei Jahre lang pflegt und wässert, bringt ihre Dienstleistung vergünstigt ein.
Abschlussfoto mit Bürgermeister Christian Vogel und Freunden des Klimahain 99.
Mit der Rundspatenmaschine setzte Christian Vogel, Zweiter Bürgermeister und Chef des Servicebetriebes Öffentlicher Raum (SÖR) Nürnberg, den letzten Baum. Er bedankte sich bei den anwesenden Sponsoren, darunter die Firmen ACO, Braun Steine, Corthum, C2tree, Etesia, Hako, HanseGrand, Netter BauArt, Nordgrün Nürnberg, NürnbergMesse, ÖDP, Pellenc, Pirtek Nürnberg sowie der Verband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Bayern e.V.
Die Stadt brauche verstärkt solche privaten Initiativen, um die Qualität des öffentlichen Grüns auch in Zukunft sichern zu können, so Vogel. Dass auf der Parkfläche entlang der Bayernstraße, unweit des Messegeländes, nicht alle vorgesehenen 99 Klimabäume gepflanzt werden konnten, habe daran gelegen, weil sich unter der Wiese zum Teil riesige Betonfundamente befinden. Vogel wolle sich aber persönlich dafür einsetzen, dass eine adäquate städtische Grünfläche gefunden wird, auf der der Klimahain 99 Teil 2 mit den restlichen 43 Bäumen komplettiert werden kann. Abschließend enthüllte er die von SÖR gestiftete Infotafel mit den wesentlichen Details zum Klimahain 99, inklusive der Baumarten und Sponsoren. eb