Bauhandwerk: Neue Laser punkten mit grünem Licht

IDSTEIN, 17.10.2017 – Punkt- und Kreuzlinienlaser bewähren sich in vielen Bereichen – zum Beispiel beim Innenausbau und im Trockenbau, aber auch bei Arbeiten im Außenbereich. Während in den Anfang noch mit rotem Licht gearbeitet wurde, setzen sich inzwischen für viele Anwendungen Laser mit grüner Diode durch.

Lasertechnik im Trockenbau

Ob im Innen- oder Außenbereich: Kreuzlinienlaser bieten eine präzise und praktische Hilfestellung. | Foto: Stanley Black & Decker

Das grüne Licht kann vom menschlichen Auge deutlich besser wahrgenommen werden, was bei ungünstigen Lichtverhältnissen und großer Distanz entscheidend für den Erfolg einer Messung sein kann. Je nach Anwendungsbereich kommen aber weiterhin auch rote Dioden zum Einsatz; sie sind preisgünstiger in der Anschaffung und für viele Zwecke ausreichend. Der Hersteller Stanley hat mit den Fatmax-Lasern Modelle im Programm, die wahlweise mit roter oder grüner Diode erhältlich sind – Zwei 5-Punktlaser sowie je zwei Kreuzlinienlaser mit zwei oder mit fünf Spots.

Kreuzlinienlaser sind Allrounder im Bau

Die Laser richten sich automatisch waagerecht bzw. senkrecht aus und erreichen dabei je nach Gerät eine Genauigkeit von bis zu +/- 2 mm auf 10 m. Zudem haben sie eine passende Halterung mit 5/8‘‘-Gewinde, mit deren Hilfe die Laser präzise und sicher an senkrechten Flächen, Stangen, Bolzen oder auch an Metall-Ständerwerken befestigt werden können. Wie auch der Fünf-Punktlaser orientiert er sich an der Schwerkraft und richtet sich automatisch perfekt aus. Der Kreuzlinienlaser ist ein Allrounder für viele verschiedene Arbeiten, und er lässt sich noch vielseitiger einsetzen, wenn er neben dem Linienkreuz mit zusätzlichen, gut sichtbaren Punkten aufwarten kann. Anwender haben die Wahl zwischen zwei und fünf zusätzlichen Spots, wobei die Version mit fünf Spots mehr Möglichkeiten der Nivellierung bietet. Beide Varianten sind jeweils in rot oder grün erhältlich. Die Laser verfügen über einen Pulsmodus, der in Verbindung mit einem optional erhältlichen Empfänger den Arbeitsbereich vergrößert, und haben eine horizontale Nivelliergenauigkeit von +/- 3 mm auf 10 m. Mit ihrem Arbeitsbereich von +/- 20 m (rot) bzw. +/- 25 m (grün) ohne Empfänger sowie von 50 m (rot/grün) mit Empfänger können sie sowohl im Innen- als auch im Außenbereich eingesetzt werden.

5-Punktlaser: Exakt und vielseitig

Mit drei horizontalen und zwei vertikalen Laserpunkten sind die beiden 5-Punktlaser FMHT1-77437 (grün) und FMHT1-77413 (rot) vielseitig einsetzbar – beispielsweise beim Fliesenlegen, beim Einziehen von Trockenbauwänden, beim Tapezieren oder auch beim Fräsen von Kabeltunneln. Durch die Bündelung des Lichts auf fünf Punkte ist der Laser bis zu einer Entfernung von +/- 30 m (rot) bzw. +/- 45 m (grün) gut wahrnehmbar; die horizontale Genauigkeit beträgt +/- 2 mm auf 10 m. Der Laser hat eine Lotfunktion (aufwärts und abwärts) und wird mit vier AA NiMH-Batterien betrieben. Bei den grünen Lasern setzt Stanley auf eine neue Technologie, die gegenüber vielen bereits im Markt befindlichen Modellen mit grüner Diode zahlreiche Vorteile hat. Die neue Lasertechnologie von ist zuverlässig in einem großen Temperaturspektrum einsetzbar, verbraucht weniger Energie und ist äußerst präzise, weil kein Kristall verwendet wird, der verrutschen kann. Ihr Green Diode Laser, GDL, sieht aus wie eine rote Diode, erzeugt aber einen echten grünen Strahl mit 515 nm direkt aus dem Halbleiter, ohne dass der Strahl durch ein Kristall oder Gas gelenkt wird, um das Spektrum zu erreichen.