Starkes drittes Quartal für Wacker Neuson

MÜNCHEN, 01.12.2017 – Die Wacker Neuson Group hat Umsatz und Ergebnis im dritten Quartal 2017 deutlich gesteigert. Die Aussichten für das vierte Quartal sind ebenfalls positiv, so dass das Unternehmen für das Gesamtjahr Umsatz und Ergebnis am oberen Ende der bisherigen Prognose erwartet.

Wacker-Neuson-Headquarter München
Wacker Neuson hat im dritten Quartal einen neuen Rekordumsatz erzielt. Zehn Prozent Umsatzplus sind damit auf Jahressicht realistisch. | Foto: Wacker Neuson
Im dritten Quartal 2017 hat die Wacker Neuson Group ein Umsatzplus von 20 Prozent auf 378,7 Millionen Euro erreicht. Der Umsatz mit Baugeräten stieg um 14 Prozent, der mit Kompaktmaschinen um 27 Prozent und der mit Dienstleistungen um 11 Prozent. „Nachholeffekte bei internationalen Vermietunternehmen haben zu einem deutlich gestiegenen Absatz mit Baugeräten, allen voran mit Generatoren und Lichttürmen, geführt. Treiber des Wachstums im Bereich der Kompaktmaschinen waren unser nachhaltiger Erfolg im Geschäftsfeld Material Handling in der europäischen Bau- und Landwirtschaftsbranche sowie ein erwartungsgemäß höherer Absatz mit in Nordamerika produzierten Kompaktladern“, sagt Martin Lehner, CEO der Wacker Neuson Group. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) verdoppelte sich im dritten Quartal 2017 auf fast 40 Millionen Euro.

Die Region Amerikas trug mit einem Wachstum von 32 Prozent überdurchschnittlich zu dem Umsatzplus im dritten Quartal bei. Produkte der Baustellentechnik und die in den USA produzierten Kompaktlader sowie aus Europa importierte Kompaktmaschinen trieben den Umsatz. Im größten Absatzmarkt Europa, in dem der Konzern rund 75 Prozent der Umsatzerlöse generiert, wuchs der Umsatz im dritten Quartal um 17 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal. Hier entwickelten sich vor allem die DACH-Länder, Benelux, Frankreich und Polen erfreulich; auch die südeuropäischen Länder trugen zum Wachstum bei. In Asien-Pazifik stieg der Umsatz im dritten Quartal um 14 Prozent, vornehmlich getragen von Australien. Im chinesischen Pinghu, nahe Shanghai, befindet sich derzeit ein neues Werk für Kompaktmaschinen im Aufbau. Hier plant der Konzern, ab dem ersten Quartal 2018 Kompaktbagger für den chinesischen Markt herzustellen.

Martin Lehner, CEO Wacker Neuson Group
„Unsere Auftragsbücher sind gut gefüllt.
Wir gehen davon aus, dass sich unsere
Geschäfte auch bis zum Jahresende gut
entwickeln werden“, sagt Martin Lehner,
CEO der Wacker Neuson Group.

Gestiegene Rentabilität

„Natürlich hatten wir dank guter Märkte in Nordamerika und Europa einigen Rückenwind. Im Wesentlichen ist es jedoch die erfolgreiche Umsetzung unserer Wachstumsstrategie, die uns schneller als der Markt wachsen lässt“, sagt Lehner. Neben dem Umsatzwachstum hätten sich interne Prozessverbesserungen sowie eine strikte Kostenkontrolle positiv auf das Ergebnis ausgewirkt. Zudem trügen Maßnahmen zur Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit vermehrt Früchte, darunter die Verlagerung der Kompaktladerproduktion aus Österreich in die USA sowie Investitionen in Produkte wie vollständig elektrische und emissionsfreie Baugeräte und Kompaktmaschinen. Auch die in diesem Herbst beschlossene Zusammenarbeit von Wacker Neuson mit Zeppelin Baumaschinen bei Mobilbaggern dürfte die Umsätze mit Kompaktmaschinen weiter anschieben.

Wacker Neuson hat in den ersten neun Monaten dieses Jahres schon mehr als 1,1 Milliarden Euro Umsatz erzielt und damit ein neues Rekordniveau erreicht. Sein Umsatzziel für das Gesamtjahr hob die Gruppe daher auf 1,45 bis 1,5 Milliarden Euro an. Dies wären über zehn Prozent mehr als im durch regionale Absatzkrisen geprägten Geschäftsjahr 2016.