Komatsu macht Umsatzsprung

KIEL, 12.02.2018 – Komatsu hat zum Jahresende 2017 starke Zahlen präsentiert. Nach neun Monaten des japanischen Fiskaljahres steht ein beeindruckendes Plus von 47 Prozent in den Büchern, das zu einem guten Teil auf die Eingliederung von Joy Global und das gleichzeitige Wiedererstarken des Bergbausektors in vielen Ländern der Erde zurückzuführen ist.

von Hendrik Stellmach

Komatsu Muldenkipper
Der Bergbau hat Komatsu 2017 zu einem Umsatzsprung verholfen. Aber auch das Wiedererstarken des chinesischen Baumaschinenmarktes trug seinen Teil dazu bei. | Foto: Komatsu
Umgerechnet 13,3 Milliarden Euro Umsatz erzielte Komatsu von April bis Dezember 2017. Dazu trug unter anderem der Verkaufsstart der neuen Generation der 20-Tonnen-Bagger mit 3D-Maschinensteuerung bei. In Nordamerika stiegen die Umsätze überdurchschnittlich, auch weil hier die Bergbausparte nach der Übernahme von Joy Global im April 2017 rund ein Viertel der Verkäufe ausmacht. Das galt auch für Afrika – insbesondere Südafrika – wo Komatsu seinen Umsatz beinahe verdoppelte.

Noch etwas höher fiel der Zuwachs in China aus, was hier aber weniger auf die Bergbauaktivitäten als auf die weiter steigende Nachfrage im Infrastrukturbereich zurückzuführen war. Europa war mit 36 Prozent Plus eine der schwächeren Wachstumsregion weltweit, allerdings trug der Kontinent nur sieben Prozent zum Ergebnis bei. Die Nachfrage nach Komatsu-Maschinen ist in Deutschland und Skandinavien aber weiterhin stark.