Gesetz zur elektronischen Rechnungsstellung im öffentlichen Auftragswesen

BONN, 19.05.2017 - Öffentliche Auftraggeber müssen sich darauf einstellen, demnächst elektronische Rechnungen zu akzeptieren. Das Gesetz zur elektronischen Rechnungsstellung im öffentlichen Auftragswesen wurde kürzlich im Bundesgesetzblatt verkündet.

Am 10. April 2017 wurde im BGBl I, 770 das Gesetz zur elektronischen Rechnungsstellung im öffentlichen Auftragswesen  veröffentlicht. Das Gesetz verpflichtet öffentliche Auftraggeber, elektronische Rechnungen der Auftragnehmer anzunehmen. Für Bundesbehörden soll das Gesetz am 27.11.2018 in Kraft treten.

Es wird eine Rechtsverordnung geben, die die technischen Parameter festlegt. Hierfür sollen die vom Europäischen Komitee für Normung (CEN) erarbeiteten Standards abgewartet werden. Die Verpflichtung für öffentliche Auftraggeber, elektronische Rechnungen zu akzeptieren, gilt auch für den Unterschwellenbereich.

Hier geht es zum Text des Gesetzes zur elektronischen Rechnungsstellung im öffentlichen Auftragswesen.

(Quelle: DIHK) | B_I MEDIEN