Bundeskabinett beschließt Verordnung zur elektronischen Rechnungsstellung

BERLIN, 11.09.2017 - Das Bundeskabinett hat am 06.09.2017 die Verordnung zur elektronischen Rechnungsstellung beschlossen.

Zukünftig sollen private Unternehmen Rechnungen an Behörden und Einrichtungen der Bundesverwaltung elektronisch stellen können, auch im Rahmen von öffentlichen Ausschreibungen. So sieht es die E-Rechnungs-Verordnung des Bundes vor, die am 06.09.2017 vom Bundeskabinett verabschiedet wurde.

Rechnungen sollen künftig nicht mehr ausgedruckt, kuvertiert und frankiert, sondern mit nur wenigen Klicks über ein webbasiertes Rechnungsportal des Bundes in dem einheitlichen Format XRechnung digital hochgeladen und an den Empfänger gesendet werden können. Dadurch fallen nicht nur Portokosten weg, auch der Arbeitsaufwand bei den Privaten kann reduziert werden. Auch aus dem europäischen Ausland sollen zukünftig elektronische Rechnungen schnell und einfach empfangen werden können.

Die Verordnung tritt am 27. November 2018 für Bundesministerien und Verfassungsorgane in Kraft. Für alle übrigen Bundesstellen gelten die Regelungen ab dem 27. November 2019.

Hier geht es zum Text der E-Rechnungs-Verordnung

(Quelle: Bundesministerium des Innern)