Mindestlohn in Baden-Württemberg 8,84 Euro/Stunde

STUTTGART, 29.12.2017 - In Baden-Württemberg wurde § 4 des Landestariftreue- und Mindestlohngesetz (LTMG) durch Artikel 15 des Gesetzes zur Änderung des Naturschutzgesetzes und weiterer Vorschriften vom 21.11.2017 neu gefasst. Bei der Vergabe öffentlicher Aufträge im Land ist damit der bundesgesetzliche Mindestlohn von 8,84 Euro/h anzuwenden.

In Baden-Württemberg wurde § 4 des Landestariftreue- und Mindestlohngesetzes (LTMG) durch Artikel 15 des Gesetzes zur Änderung des Naturschutzgesetzes und weiterer Vorschriften vom 21. November 2017 neu gefasst (Gesetzblatt vom 30. November 2017, Seite 597). Das LTMG ist dadurch dauerhaft an die Höhe und sonstigen Vorgaben des bundesgesetzlichen Mindestlohns nach dem Mindestlohngesetz gekoppelt. Daher ist auch bei der Vergabe öffentlicher Aufträge in Baden-Württemberg der bundesgesetzliche Mindestlohn von 8,84 Euro brutto je Zeitstunde anzuwenden.

Nach dem Landestariftreue- und Mindestlohngesetz dürfen öffentliche Auftrageber in Baden-Württemberg öffentliche Aufträge ab einem geschätzten Auftragswert von 20.000 Euro (ohne Umsatzsteuer) nur an Unternehmen vergeben, die bei Angebotsabgabe eine schriftliche Tariftreue- oder Mindestentgelterklärung abgeben.

Die aktuellen Mustererklärungen dazu sind zu berücksichtigen.

Hier finden Sie das Tariftreue- und Mindestlohngesetz für öffentliche Aufträge in Baden-Württemberg und andere im Zusammenhang mit diesem Gesetz stehende gesetzliche Regelungen.

Hier geht es zur FAQ-Liste zum Tariftreue- und Mindestlohngesetz für öffentliche Aufträge in Baden-Württemberg (Stand: 1.1.2018)

(Quelle: Servicestelle Landestariftreue- und Mindestlohngesetz (LTMG) Baden-Württemberg) | B_I MEDIEN