Ortsansässige Bieter dürfen nicht bevorzugt werden!

BONN, 29.03.2016 - Eignungsanforderungen, die ortsansässige Bieter bevorzugen und bereits bei Angebotsabgabe eine Präsenz am Leistungsort verlangen, sind vergaberechtlich äußerst bedenklich, so die VK Bund.

Die Vergabekammer Bund hat in ihrem Beschluss vom 23.07.2015 - VK 1-55/15 - folgendes beschlossen:

  • Eignungsanforderungen, die ortsansässige Bieter bevorzugen und bereits bei Angebotsabgabe eine Präsenz am Leistungsort verlangen, sind vergaberechtlich äußerst bedenklich.
  • Auch Unterkostenangebote können wettbewerbskonform sein.
  • Kann der Auftraggeber keine zuverlässigen Angaben über die Leistungs- und Liefermengen machen, genügt es, den Bietern vergleichbare Daten aus der Vergangenheit zu überlassen, um diesen eine einheitliche und möglichst genaue Kalkulation zu ermöglichen.

(Quelle: www.ibr-online.de)

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